MitgliederSollten Homosexuelle in unseren Kirchen und Synagogen willkommen sein?

Sollten wir Mitglieder der LGTB-Gemeinschaft in unseren Kirchen und Synagogen willkommen heißen?

von Israel Heute Redaktion |
Foto: Aviad Friedman

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Sollten wir Mitglieder der LGTB-Gemeinschaft in unseren Kirchen und Synagogen willkommen heißen? Lernen Sie jetzt Rabbi Aviad Friedman kennen, einen außergewöhnlichen Rabbiner, der mit unseren Israel Heute-Mitgliedern darüber sprach, wie er sich für Israels LGBT-Gemeinschaft engagiert!

 

Ein Rabbiner, der der LGTB-Gemeinschaft Liebe entgegenbringt?

Zusammen mit seiner Frau Hanna ist er Mitbegründer von B’yahad oder „Together“ – einer liberal-orthodoxen Gemeinde in Tel Aviv, die alle Kinder Gottes willkommen heißt, einschließlich der Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft.

Hannah: „Dass wir uns mit verschiedenen Gruppen beschäftigen, darunter die LGBT-Gemeinschaft, ist uns nicht fremd. Auf menschlicher Ebene habe ich folgende Meinung: Wenn man wie wir lernen, mit einem besonderen [autistischen] Kind zu leben, erkennt man, dass niemand verurteilt werden sollte.“

Aviad: „Wir haben gelernt, für unser Kind dankbar zu sein, besonders über das Leben in dem, was die Gesellschaft als Randgruppe ansieht“, Wenn man am Rande der Gesellschaft steht, sieht man das Leben mit anderen Augen.“

 

Mehr als ein Rabbiner

Rabbi Friedman hat als persönlicher Berater des ehemaligen israelischen Premierministers Ariel Sharon gedient. Er ist ehemaliger Generaldirektor des israelischen Ministeriums für Diaspora-Angelegenheiten und diente ebenso als leitender Berater im Außenministerium und im Ministerium für Immigranten-Integration.

Rabbi Friedman ist zudem ein Geschäftsmann, der in verschiedene Technologie-Start-ups investiert und in diesen Unternehmen in verschiedenen Positionen tätig ist: als Vorsitzender, Direktor oder Beiratsmitglied. Er diente als stellvertretender CEO von Maariv, einer der größten hebräischsprachigen Tageszeitungen Israels.

 

 

Rabbi Friedmans Arbeit mit Kindern und Jugendlichen reicht viele Jahrzehnte zurück. Er ist CEO von „Matnasim“, der einzigartigen Israel Association of Community Centers (IACC), die ein landesweites Netzwerk von 175 Gemeindezentren und 700 Zweigstellen betreibt, verteilt auf 154 Gemeinden, von Metula im Norden bis Eilat im Süden. Das IACC dient jährlich Millionen von Einwohnern in der sozialen und geografischen Peripherie, in großen Städten, kleinen Dörfern, lokalen und regionalen Gemeinden, die alle kulturell an die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen der israelischen Gesellschaft angepasst sind: Juden, Araber, Beduinen, Drusen, Säkulare, Ultra-Orthodoxe, Neueinwanderer und Veteranen.

Rabbi Friedman und seine Frau Hanna sind stark in die vormilitärischen Vorbereitungsprogramme der israelischen Armee involviert.

Rabbi Friedmans Schwester Tehilah Friedman ist ebenfalls eine außergewöhnliche öffentliche Persönlichkeit in Israel und neues Mitglied der israelischen Knesset. Lesen Sie hier ihre bewegende Antrittsrede vor dem gesamten Parlament: Wir sind der Dritte Tempel und wir dürfen ihn nicht brennen lassen