MitgliederDer moderne Zionismus und die Geschichte der jemenitischen Juden

Im Jemen gibt es seit der Zeit des Ersten Tempels eine jüdische Gemeinde, die jedoch unter der muslimischen Herrschaft stark gelitten hat.

von Rachel Avraham |
Die Juden des Jemen haben eine Schlüsselrolle im modernen Zionismus und bei der Wiedergeburt Israels gespielt. Foto: Gershon Elinson/Flash90

An amerikanischen Universitäten gibt es viel zu viele, die an den Mythos glauben, der Zionismus sei eine Bewegung europäischer Juden in den Nahen Osten. Was viele nicht wissen: 850.000 Juden sind regelrecht gezwungen worden, die arabische und islamische Welt zu verlassen, und viele von ihnen haben den Staat Israel zu ihrer Heimat gemacht. Tatsächlich gehörten die jemenitischen Juden zu den ersten zionistischen Siedlern, die ins Heilige Land kamen. Die Geschichte des jemenitischen Judentums ist ein zentraler Bestandteil des modernen Zionismus, und um den Staat Israel richtig zu verstehen, muss man die Geschichte und Kultur des jemenitischen Judentums genauer betrachten.

Dr. Igal Ben Shalom, der Präsident der Vereinigung für die Erhaltung, Dokumentation und Erforschung der Gesellschaft und Kultur der Juden jemenitischen Erbes, erklärte in einem Exklusivinterview mit Israel Heute: „Unsere Geschichte begann mit der Zerstörung des Ersten Tempels. Der Prophet Jeremia hatte sie vorausgesagt, also gingen einige der Stämme in den Jemen und gründeten dort eine Gemeinde. Es gibt Briefe, die das beweisen. Die Verbindungen zwischen unserem Volk und dem Land wurden aufrechterhalten, da es im zweiten Jahrhundert...

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