Der Felsendom war das Haus des Tempels

Eine Inschrift aus der frühen islamischen Epoche im Land bestätigt, dass der Felsendom (Moschee mit goldener Kuppel) auf dem jüdischen Tempelplatz zu dieser Zeit Al-Makdaz hieß, „der Tempel“. Auch wenn die islamische Welt mit Rückendeckung des sogenannten christlichen Westens, wie mit dem jüngsten Fiasko in der UNESCO, die Geschichte Israels umschreiben möchte, so bleibt die Wahrheit immer dieselbe.

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Eine Inschrift aus der frühen islamischen Epoche im Land bestätigt, dass der Felsendom (Moschee mit goldener Kuppel) auf dem jüdischen Tempelplatz zu dieser Zeit Al-Makdaz hieß, „der Tempel“. Die arabische Inschrift wurde in einer Moschee im Palästinenserdorf Nuba nordwestlich von Hebron entdeckt. Dies, nachdem einige Tage vorher ein Papyrus aus der Zeit des ersten jüdischen Tempels mit der frühesten außerbiblischen Nennung Jerusalems von israelischen Archäologen präsentiert wurde. Beide bestätigen das Gegenteil der letzten Entscheidungen der UNESCO.

Laut den israelischen Archäologen Asaf Avraham und Peretz Reuven stammt die einzigartige Inschrift in der Gebetsnische, die Muchrab heißt, aus dem zehnten Jahrhundert. Über Jahrhunderte hinweg war es den im Land lebenden Moslems klar, dass in Jerusalem einmal der jüdische Tempel gestanden hat. Darüber hinaus beschreiben islamische Quellen aus derselben Zeit, dass der Felsendom oft als Beit-Al-Makdaz beschrieben wurden, also Haus des Tempels. Auch können die beiden Archäologen vorweisen, dass die islamische Tradition damals sehr viel aus der jüdischen Religion schöpfte, darunter den Bau des Felsendoms, der vom jüdischen Tempel inspiriert wurde. In einem geschlossenen Treffen in der Hebräischen Universität in Jerusalem veröffentlichten beide Archäologen ihren neuen Fund, der nichts neues beweist, sondern nur das bestätigt, was alle wissen, dass in Jerusalem einmal der erste und zweite jüdische Tempel gestanden hat. „Auch wenn der Jerusalemer Mufti früher selbst zu gegeben hat, dass auf dem Platz des Felsendoms früher einmal der jüdische Tempel des König Salomos gestanden hat, so haben wir hiermit eine archäologische Bestätigung“, erklärten beide Archäologen. Gemäß beiden Forschern haben Moslems in der frühen islamischen Zeit im Felsendom ähnliche Zeremonien und Rituale abgehalten wie zur Zeit des jüdischen Tempels. Unter anderem sind deutliche Parallelen zwischen den jüdischen Reinigungs- und Salbungszeremonien, des so genannten Gründungsfelsen (Even Ha Schtija), zu sehen. /

In den letzten Jahren verleugnen arabische Volksführer im Land immer häufiger den historischen Fakt, dass früher einmal ein jüdischer Tempel in Jerusalem existierte. Die arabische Knessetabgeordneten betonten immer wieder, dass die beiden Moscheen auf dem Tempelplatz unter islamischer Aufsicht des Waqf seien und Israel daher kein Recht darauf habe. Zudem rufen moslemische Kleriker aus, dass die jüdische Vergangenheit in keinen archäologischen Ausgrabungen in Jerusalem zu finden sei. Auch wenn die islamische Welt mit Rückendeckung des sogenannten christlichen Westens, wie mit dem jüngsten Fiasko in der UNESCO, die Geschichte Israels umschreiben möchte, so bleibt die Wahrheit immer dieselbe.

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