Dank BDS: Weingut verdoppelt seine Verkäufe im Ausland

Vor einigen Tagen war der Israelische Staatspräsident Reuven (Rubi) Rivlin zu Gast im Landkreis Binjamin. Gegen Ende seines Besuches besuchte er das Besucherzentrum Nachalat Binjamin des Weinguts Psagot, das grösste und sehr bekannte Boutique-Weingut der jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria.

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Vor einigen Tagen war der Israelische Staatspräsident Reuven (Rubi) Rivlin zu Gast im Landkreis Binjamin. Gegen Ende seines Besuches besuchte er das Besucherzentrum Nachalat Binjamin des Weinguts Psagot, das grösste und sehr bekannte Boutique-Weingut der jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria.

Der Präsident wollte wissen, inwiefern die Aktionen der BDS-Bewegungen, die zu einem Boykott israelischer Produkte aus den jüdischen Siedlungen aufrufen, die Verkäufe des Weinguts ins Ausland beeinflusse. Die Antwort des Weingutsleiters Jakov Berg überraschte den Präsidenten und seine Begleiter: Es stellte sich heraus, dass sich die Verkäufe der Weine ins Ausland verdoppelt haben. „Gestern bekam ich die Verkaufsdaten des amerikanischen Vertreibers Royal Wine LTD, wo voller Erstaunen berichtet wird, dass sich die Verkaufszahlen verdoppelt haben im Vergleich zum letzten Jahr“, sagte Berg.

Das Weingut Psagot verkauft im Jahr 200.000 Flaschen ins Ausland, davon gehen 60% in den amerikanischen Handel. In diesem Jahr wurden mehr als 80.000 Flaschen nach Amerika ausgeführt, das sind 40.000 Flaschen mehr als im Vorjahr. 20% der Ausfuhr gehen nach Europa und auch dort hat es keine Einbußen gegeben und die Verkäufe sind konstant geblieben, trotz der Aufrufe der Anti-Israelischen Bewegungen, Produkte aus jüdischen Siedlungen zu boykottieren und der Anordnung , diese Produkte zu kennzeichnen. Die restlichen Weine werden nach Südamerika, Kanada und Australia verkauft.

Voller Stolz sagte der Weingutsleiter zum Präsidenten: „Das Weingut sieht in der Vergrösserung der Verkaufszahlen eine zionistische Mission und den besten Weg, die Boykottaufrufe zu bekämpfen.“ Präsident Rivlin lächelte und erzählte, dass er auf einem seiner Auslandsbesuche von seinen Gastgebern gefragt wurde, warum er keine Flasche Wein aus dem Psagot Weingut mitgebracht hätte. Darufhin antwortete der Präsident, dass es in diesen Tagen schwer sei, diesen Wein in Jerusalem zu bekommen, weil der gesamte Wein schon in der ganzen Welt verkauft worden sei.

Dieser Besuch Rivlins war sein achter Besuch in Judäa und Samaria seit seiner Vereidigung zum Staatspräsidenten. Er traf sich mit den Vorsitzenden der Landkreise und besuchte danach die archäologische Stätte des biblischen Ortes Silo. Dort sagte Rivlin: „Ich rufe das ganze Volk Israel auf, hierher nach Silo zu kommen. Silo ist eine Stätte des nationalen Erbes und muss im Mittelpunkt der Wallfahrtsorte für jeden einzelnen des jüdischen Volkes stehen. Wir brauchen keine offizielle Anerkennung, auch nicht von UNESCO, um uns unseres Rechtes auf dieses Land zu erinnern, unsere Wurzeln hier und in Jerusalem und an jedem anderen Platz stehen nicht zur Diskussion.“

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