MitgliederCorona beweist: Antisemitismus ist nach wie vor eine Gefahr

„Im Zuge der Pandemie stellen die Juden eine der meist angegriffenen Gemeinschaften dar“, sagt Katharina von Schnurbein (48), die erste EU-Koordinatorin im Kampf gegen den Antisemitismus.

von Aviel Schneider | | Themen: Coronavirus, Antisemitismus
Linke Gegendemonstranten halten ein Schild mit der Aufschrift "Gegen jeden Antisemitismus" vor einer geplanten Demonstration von Coronaskeptikern gegen deutsche Coronavirus-Beschränkungen in Leipzig am 21. November 2020 Foto: OMER MESSINGER/ EPA-EFE

„Mit der Corona Pandemie wurde uns erneut vor Augen geführt, wie einfach der Antisemitismus immer wieder ausbrechen kann“, so Katharina von Schnurbein (48), die erste EU-Koordinatorin im Kampf gegen den Antisemitismus. „Die weltweite Pandemie und der brutale Diskurs in den sozialen Netzwerken ist für uns eine neue Herausforderung. Im Zuge der Pandemie stellen die Juden eine der meist angegriffenen Gemeinschaften dar. Ihnen wird vorgeworfen, sie wären für die Herstellung des Virus verantwortlich und für die Herstellung der Impfungen dagegen, natürlich nur aus finanziellen Gründen.“

Schurbein stellt klar, dass diese antisemitischen Tiraden durch Unwissenheit und Gleichgültigkeit befeuert werden. Im Gespräch mit der israelischen Tageszeitung Jediot Achronot gab sie zu, dass bisher alle Bemühungen gegenüber den Konzernen, die hinter den sozialen Netzwerken stehen, erfolglos geblieben sind. Nun plant die EU neue Gesetze in Bezug auf Digitalservice und Künstliche Intelligenz, die die Verbreitung von Lügen begrenzen sollen. Von Schnurbein hat große Pläne, wie sie den Rassismus in den digitalen Medien...

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