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„Christliche Missionare“ auf Armeestützpunkten nicht erlaubt, sagt IDF-Chef

Gruppe gegen Missionierung reicht Beschwerde ein, nachdem sie eine Broschüre erhalten hat, in der christliche und messianische Soldaten aufgefordert werden, das Evangelium zu predigen

Illustration. Foto: Michael Giladi/Flash90

Die israelische Armee (IDF) erlaubt keine christlichen „missionarischen“ Aktivitäten auf ihren Basen, so das Büro des IDF-Stabschefs als Antwort auf die Bedenken von Missionsgegnern.

Die anti-missionarische Gruppe Yad L’Achim hat letzten Monat eine Beschwerde an die israelische Armee gerichtet, nachdem sie eine Kopie einer Broschüre erhalten hatte, in der junge Soldaten, die an Jesus glauben, aufgefordert werden, ihren Kameraden während ihres Militärdienstes das Evangelium zu predigen, und in der erklärt wird, wie sie dies am effektivsten tun können.

Der Beschwerde zufolge trägt die Broschüre den Titel „Dienstanweisung für die Verkündigung des Evangeliums“ und informiert junge christliche und messianisch-jüdische Soldaten darüber, dass „der Militärdienst eine besondere, herausfordernde Zeit mit vielen Möglichkeiten ist. Das tägliche Miteinander in der Armee öffnet viele Türen zur Verkündigung des Evangeliums. Diese Dienstanweisung soll praktische Werkzeuge für die Verkündigung an verschiedene Gruppen in der israelischen Gesellschaft geben, denen wir während des regulären Militärdienstes begegnen.“

Als Antwort auf die Beschwerde schickte das Büro des IDF-Stabschefs ein Schreiben an Yad L’Achim, in dem erklärt wurde, dass „es verboten ist, Propaganda- und Predigtmaterial auf IDF-Stützpunkten zu verteilen. Für die Durchsetzung dieser Vorschriften sind die direkten Befehlshaber zuständig, die Disziplinarmaßnahmen ergreifen können, wenn Soldaten gegen die Armeevorschriften verstoßen. In jedem Fall haben diese Missionsorganisationen keinen Zugang zur Armee und führen keine Aktivitäten auf Armeestützpunkten durch.“

Es gibt eine Reihe lokaler messianisch-jüdischer Dienste, die junge gläubige Soldaten während ihres obligatorischen Militärdienstes unterstützen. Aus der Beschwerde von Yad L’Achim ging nicht hervor, welche dieser Organisationen hinter der fraglichen Broschüre stand.

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Patrick Callahan

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