Der israelische Botschafter Danny Danon löste in Spanien heftige Reaktionen aus, als er Madrid wegen seiner Kolonialgebiete in Afrika kritisierte, nachdem Ceuta von Zehntausenden Migranten überrannt worden war.
Das Problem bestand darin, dass Danons weit gefasste Äußerungen nicht nur die israelfeindliche Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez verärgerten, sondern auch die pro-israelische spanische Opposition, die darin einen Angriff auf die spanische Geschichte, Souveränität und territoriale Integrität sah.
Vielleicht hätte Danon seine Worte vorsichtiger wählen sollen, doch offenbar verfehlen alle den eigentlichen Punkt seiner Aussage.
Danon hat, wie die meisten Israelis, mit ziemlicher Sicherheit keine persönliche Agenda gegen Spaniens Politik in Bezug auf Ceuta und Melilla. Israelis haben keinen Grund, zur spanischen Herrschaft über die beiden kleinen Enklaven an der nordafrikanischen Küste Stellung zu beziehen.
Vielmehr wollte Danon auf die Heuchelei einer Regierung hinweisen, die die jüdische Präsenz in Gebieten wie Judäa und Samaria verurteilt, während sie gleichzeitig die spanische Präsenz in Afrika mit Nachdruck verteidigt.
Spanien hat tatsächlich eine historische Verbindung zu Ceuta und Melilla, und beide Gebiete sind Teil der nationalen Identität des Landes. Doch diese Geschichte und Identität reichen lediglich einige Jahrhunderte zurück, während die jüdische Geschichte und Identität, die mit Judäa, Samaria und sogar dem Gazastreifen verbunden sind, Jahrtausende umfassen. Dafür gibt es umfangreiche archäologische und historische Belege. Für ein historisch christlich geprägtes Land wie Spanien sollte es jedoch genügen, einfach die Seiten des meistgelesenen Buches des Landes – der Bibel – aufzuschlagen, die voller Berichte über jüdisches Leben in diesen Gebieten ist.
Ist es angesichts der Tatsache, dass heute Millionen palästinensischer Araber dort leben, gerechtfertigt, den administrativen Status von Judäa, Samaria und dem Gazastreifen infrage zu stellen? Vielleicht. Doch es ist nicht gerechter, als über Spaniens Anspruch auf Ceuta und Melilla oder den britischen Anspruch auf Gibraltar zu diskutieren. Diese Staaten verteidigen – über alle politischen Lager hinweg – mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln das, was sie als ihre historische Souveränität ansehen. Sie sollten vom Staat Israel und vom jüdischen Volk nichts Geringeres erwarten.





Genau dieses Beispiel zeigt einmal mehr, wie heuchlerisch verlogen EU-Länder in Beziehung auf Israel sind. Ist aber auch ganz klar und absolut logisch, da diese Länder zwar vielleicht einen christlichen und nicht-muslimischen Namen tragen, aber in ihrer Politik, sie auch keine christlich-biblischen Grundsätze pflegen und diese somit auch nicht zu ihrem Inhalt haben. Deshalb auch die deutlich erkennbare Distanziertheit zu Israel.
Und ebenso Fakt ist, und das absolut, dass es ohne Israel, es auch NIE einen christlichen Glauben, und somit es auch KEINE einzige christliche Kirche geben würde. Hingegen aber alle anderen Religionen, welche ausnahmslos von sehr fehlerhaft irrenden, und vergänglichen Menschen gegründet wurden, sehr wohl.