Seit biblischen Zeiten schauen Menschen zum Himmel, wenn sie wissen wollen, was auf der Erde geschehen wird. Könige befragten Sterndeuter vor Kriegen, Völker suchten in Himmelszeichen nach Warnungen und bis heute fasziniert die Vorstellung, dass sich Geschichte in bestimmten kosmischen Rhythmen wiederholt. Nun sorgt in Israel eine solche Prognose für Aufmerksamkeit. Ein israelischer Astrologe behauptet, in der Geschichte des jüdischen Staates einen Neun-Jahres-Zyklus erkannt zu haben, der auf eine neue große militärische Auseinandersetzung hindeutet. Tatsächlich wirkt seine historische Auflistung auf den ersten Blick verblüffend. Doch gerade für Israel stellt sich eine tiefere Frage: Steht unsere Zukunft wirklich in den Sternen oder warnt uns ausgerechnet die Bibel davor, dort nach ihr zu suchen?
„Ein israelischer Astrologe sieht Israel an einem Wendepunkt“, schreibt die israelische Zeitung Maariv. Nach sieben schwierigen Jahren soll das Land wirtschaftlich und gesellschaftlich in eine bessere Phase eintreten. Doch ausgerechnet im Sicherheitsbereich fällt seine Prognose düster aus: Israel stehe vor einer weiteren großen militärischen Auseinandersetzung. Seine Begründung beruht auf einer astro-numerologischen Analyse des Gründungsdatums Israels, dem 14. Mai 1948....
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.





Vielen Dank, lieber Aviel für Ihre Sicht der Dinge. Ich lese sehr gerne Ihre spannenden Kommentare und lerne so Israel besser kennen und schätzen!
Ja, lieber Bruder Aviel, herzlichen Dank für die klare biblische Aussage. Gott segne Sie!
Die Sterndeuterei ist Sache der Götter der Völker, denen in Psalm 82 das Gericht vorhergesagt ist. Die Bibel leugnet ihr Wirken also nicht, sie verbietet es nur, sich diesen Göttern zuzuwenden und nach ihnen zu fragen weil das ins Unglück führt.
Die Götter haben ungefähres Wissen, was sich in der Geschichte ereignen wird, weil sie an den Versammlungen der Götter im Himmel teilnehmen. Letztlich wissen sie aber selbst nichts genaues. Auch wann ihre eigene Abrechnung naht, wissen sie nicht sicher. Sie kennen das Schicksal der Welt und der Menschen letztlich nicht, weil sie auch ihr eigenes Schicksal nicht genau kennen. Wer ihren Rat sucht, d.h. wer zu Wahrsagern oder Zeichendeutern geht, geht darum in der Regel in die Irre.
Auch die Propheten Gottes wissen nichts genaues, aber Gott, der die Propheten sendet, kennt den ganzen Plan, wodurch sich am Ende zeigen wird, dass alle Prophezieungen der Bibel eingetroffen sind, nichts wird fehlen. Daran lässt sich am Ende erkennen, dass Gott wirklich alles weiß. Dann wird die Welt voll von Gotteserkenntnis sein, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist und niemand wird sich mehr an die Götter wenden. Eine solche Zuverlässigkeit sucht man bei Zeichendeuterei vergebens, was sich auch in der Sprache zeigt, weil diese in ihren Orakelsprüchen die Dinge oft mehr verwirrt als aufklärt.