MitgliederCannabis-Gewächshäuser in der Feuerzone

Es sind die Beduinen, und nicht Israel, die im Negev das Sagen haben. Das behaupten nicht nur die Beduinen, selbst Israels Behörden geben dies unumwunden zu.

von Aviel Schneider |
Foto: Aviel Schneider

In den letzten Jahren sind illegale Cannabis-Plantagen in der Wüste wie Pilze aus dem Boden geschossen. Und zwar drei Meter unter der Erde, inmitten der Feuerzonen des israelischen Militärs. Diese Gebiete sind während der Woche wegen der Manöver für Zivilisten gesperrt, aber nicht für die Wüsteneinwohner, die jeden Stein und jedes Wadi in der Wüste besser kennen als die israelischen Soldaten. Man redet von zahlreichen unterirdischen Gewächshäusern und Rauschgiftlaboren südlich von Beerscheva bis hin zur ägyptischen Grenze.

In den letzten Wochen wurden mir etliche Videos via Telegram zugeschickt, die jene illegalen Gewächshäuser inmitten Israels größter Feuerzone Zeelim zeigen. Schwarze Schachtdeckel mitten in der Wüste deuten auf unterirdische Cannabislabore hin. Das scheint noch nicht einmal Israels Fallschirmspringern aufzufallen, die wöchentlich in dieser Wüstengegend aus ihren Flugzeugen springen.

„Ich kenne viele Kanaldeckel in der Wüste“, bestätigte Uri Sapir aus der Ansiedlerbewegung „Schomer Hadasch“ gegenüber Israel Heute. „Man kann dieses Phänomen in allen Feuerzonen in Zeelim, Schivta und...

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