Konflikt

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MitgliederBedrohung durch Tunnelnetz

Die Gefahr eines Mehrfrontenkrieges im Heiligen Land ist aktuell erneut in den Fokus gerückt: Gaza im Süden, Libanon im Norden und Syrien nordöstlich von Israel.

Foto: Basel Awidat/Flash90

Alle drei Fronten werden mit der Finanzierung von Waffen gegen Israel durch den Iran unterstützt. An der Grenze zum Libanon meldeten israelische Bürger schon seit Jahren verdächtige Geräusche aus dem Erdreich. Der israelische Geheimdienst wisse seit etwa zwei Jahren über die Terrortunnel im Norden Bescheid, hieß es jetzt, habe aber den richtigen Zeitpunkt abgewartet. Im Dezember schien dieser dann gekommen. Israel leitete die Operation Nördliches Schild an der Grenze zum Libanon ein.

D er israelischen Armee ist es bislang gelungen, zwei Angriffstunnel der Hisbollah zu orten, die die Grenze nach Israel bereits untertunnelt hatten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Aktion und erklärte: „Die israelische Armee geht weiter mit großem Erfolg im Norden vor. Systematisch und mit viel Entschlossenheit neutralisieren wir die Waffe der Tunnel der Hisbollah. Es ist erst der Anfang einer Aktion, die Geduld und Durchhaltevermögen fordert.“

Unterdessen zieht Jerusalem die libanesische Regierung in Beirut zur Verantwortung, die sich nicht an die Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates hält, die während des zweiten Libanonkrieges 2006 verabschiedet...

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Patrick Callahan

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