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BBC-Reporter zeigt Verständnis für Angriffe auf Juden

Ein Reporter des britischen Fernseh- und Radionachrichtensenders BBC hat offenbar Verständnis für die blutigen Terrorangriffe auf Juden in Paris. Der bekannte Korrespondent Tom Willcox interviewte am Sonntag eine Jüdin, die an der größten Demonstration in der Geschichte Europas teilnahm. Rund 1,5 Millionen Menschen hatten in der französischen Hauptstadt ihre Solidarität im Kampf gegen den Terror bekundet. Doch Willcox gab der Aktion durch seine Berichterstattung eine ganz andere Wendung.

Ein Reporter des britischen Fernseh- und Radionachrichtensenders BBC hat offenbar Verständnis für die blutigen Terrorangriffe auf Juden in Paris. Der bekannte Korrespondent Tom Willcox interviewte am Sonntag eine Jüdin, die an der größten Demonstration in der Geschichte Europas teilnahm. Rund 1,5 Millionen Menschen hatten in der französischen Hauptstadt ihre Solidarität im Kampf gegen den Terror bekundet. Doch Willcox gab der Aktion durch seine Berichterstattung eine ganz andere Wendung.

In den vergangenen Tagen wurde in vielen westlichen Medien versucht, möglichst nicht auf die Verbindungen zwischen dem Islam und den Terrorakten einzugehen. Europa hält diese Einstellung für liberal und modern – und die BBC macht da keine Ausnahme.

Willcox interviewte in Paris eine jüdische Französin mit Namen Chava. Tochter eines Holocaust-Überlebenden. Sie warnte, dass die antisemitische Atmosphäre in Europa heute gefährlich an die 1930er Jahre erinnere.

Willcox unterbrach sie und warf ein: „Viele Kritiker der israelischen Politik würden sagen, dass die Palästinenser durch jüdische Hände ebenso leiden.“

Eine Bemerkung, die vielen Beobachtern völlig unangebracht schien angesichts der brutalen Morde an den unschuldigen jüdischen Supermarkt-Besuchern. Was wollte der angesehene Journalist damit ausdrücken? Eine Rechtfertigung oder zumindest Verständnis für die Terroristen? Oder eine Erklärung für den wachsenden Antisemitismus in Europa?

Chava war offenbar bestürzt über die Bemerkung des Reporters und meinte, man dürfe die verschiedenen Situationen nicht verbinden, worauf Willcox ihr über den Mund fuhr: Jeder sehe die Dinge eben aus unterschiedlicher Perspektive.

Sowohl in Europa als auch in Israel wurde die Vorstellung des BBC-Reporters vor einem Millionenpublikum als schändlich kritisiert. Die Episode gilt als erneuter Beleg dafür, dass man der mächtigen BBC bei ihrer Berichterstattung über den Nahost-Konflikt nicht trauen könne.

Foto: Bei der Großdemonstration in Paris waren auch israelische Flaggen zu sehen – neben Schildern: „Der Islam ist eine Religion des Friedens“.

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Patrick Callahan

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