Bargeldlose PA erhöht das Gehalt von Terroristen

Massiver Anstieg der Zahlungen an alle inhaftierten Terroristen trotz der palästinensischen Wirtschaftskrise.

Bargeldlose PA erhöht das Gehalt von Terroristen
Abed Rahim Khatib/ Flash90

Sie haben nicht genug Geld, um ihre Leute zu ernähren, Arbeitsplätze zu schaffen oder ein Gesundheitssystem zu unterhalten. Aber Allah verbietet der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die monatlichen Stipendien für diejenigen ihrer Bürger zu kürzen, die am Terrorismus gegen Israel beteiligt sind.

Die palästinensische Führung beklagt in letzter Zeit den Mangel an Finanzmitteln aufgrund der lähmenden amerikanischen Sanktionen. Und doch schien man dort nicht mit der Wimper zu zucken, als es an der Zeit war, den inhaftierten Hamas-Terroristen Husam Al-Qawasmi mit seiner geplanten Gehaltserhöhung zu versorgen, um nur ein Beispiel zu nennen.

Die Palästinensische Autonomiebehörde hat eine Staffelung der Stipendien, die an inhaftierte Terroristen ausgezahlt werden, basierend auf der Länge der Haftstrafe. Al-Qawasmi hat gerade die Fünfjahresgrenze erreicht, was bedeutet, dass er jetzt 4.000 Schekel pro Monat erhält, statt den 2.000, die er jeden Monat in den letzten 5 Jahren erhalten hatte.

Husam Al-Qawasmi wurde 2014 festgenommen, nachdem er die Entführung und Ermordung von drei jüdischen israelischen Teenagern geplant hatte. Seine beiden Komplizen, die das grausame Verbrechen begangen hatten, wurden getötet, als sie sich gewaltsam der Verhaftung widersetzten. Ihre Familien haben ihren Anteil an dem blutgetränkten Kopfgeld erhalten.

Laut einem Bericht von Palestinian Media Watch, der das international finanzierte Budget der Palästinensischen Autonomiebehörde genau überwacht, wurde im Mai ein erheblicher Anstieg des Geldbetrags verzeichnet, der an alle von Israel inhaftierten Terroristen oder an die Familien der bei den Auseinandersetzungen mit den israelischen Sicherheitskräften Getöteten ausgezahlt wurde.

Während die Palästinensische Autonomiebehörde in allen vorangegangenen Monaten insgesamt 11 Millionen US-Dollar an Terroristen gezahlt hatte (was selbst schon eine grobe Verletzung unterzeichneter Friedensabkommen und der nationalen Gesetze der meisten Länder darstellt, die dieses Geld als Auslandshilfe bereitstellen), erhöhte sich dieser Betrag plötzlich auf 21 Millionen Dollar im Mai. Wiederum zu einer Zeit, in der die Palästinensische Autonomiebehörde unter einer schweren Finanzkrise leidet.

Die Trump-Administration nutzte die Gelegenheit, um die Palästinensische Autonomiebehörde erneut als wahres Hindernis für den Frieden zu kritisieren.

Hassan Abd Rabbo, Sprecher der Gefangenen-Kommission der Palästinensische Autonomiebehörde, bestritt, dass seine Regierung die Zahlungen an inhaftierte Terroristen erhöht habe, und bestand darauf, dass die Erhöhung lediglich die vorzeitige Zahlung der Juni-Stipendien sei, die aus „technischen Gründen” erfolgte, die er nicht weiter erklärte.

In einer Bemerkung an die Times of Israel äußerte sich der palästinensische Medienforscher Maurice Hirsh jedoch skeptisch. „Es fällt mir schwer, diese Logik zu glauben”, sagte Hirsh und merkte an, dass die Palästinensische Autonomiebehörde so etwas noch nie getan hatte und dass davon nichts in den palästinensischen Medien erwähnt wurde.

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