MitgliederANALYSE: Spektakulärer palästinensischer Gefängnisausbruch könnte Israels Gefängnissystem verändern

Obwohl die meisten Flüchtigen wieder gefasst wurden, erweckt der peinliche Vorfall den Ruf nach Reformen und sogar nach der Todesstrafe

von Yochanan Visser |
Araber demonstrieren für die geflohenen terroristischen Gefangenen. Foto: Jamal Awad/Flash90

Das Gilboa-Gefängnis in der Nähe des Kibbuz Ein Harod im Jezreel-Tal im Norden Israels ist eine der sichersten Haftanstalten des Landes.

Dennoch gelang sechs berüchtigten palästinensischen Terroristen am frühen Montagmorgen die Flucht und sie konnten sich trotz einer Großfahndung in Samaria und im Jordantal zunächst einer erneuten Verhaftung durch israelische Sicherheitskräfte entziehen.

Vier der Flüchtigen wurden schließlich am Freitagabend von der Polizei festgenommen. Die vier wurden in Nazareth und dem Dorf Umm el-Ghanam in der Nähe von Nazareth angetroffen.

Sie ergaben sich den israelischen Sicherheitskräften kampflos, da die vier entflohenen Gefangenen erschöpft und letztlich offenbar unbewaffnet waren.

Vor ihrem spektakulären Gefängnisausbruch waren die sechs palästinensischen Terroristen in einer Zelle eingesperrt, was in Israel durchaus üblich ist. Es gibt auch Gefangene in Einzelhaft, wie z. B. Yigal Amir, den Mörder von Ex-Premierminister Yitzhak Rabin.

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