MitgliederANALYSE: Neue Gespräche mit dem Iran scheinen Zeitverschwendung zu sein

Der Iran bleibt trotzig, der Westen ist schwach, Russland und China ist es egal, und Israel hat vielleicht nicht die Kraft für einen Alleingang

von Yochanan Visser | | Themen: Iran
Der Iran und eine Reihe von Weltmächten treffen sich in Wien zu neuen Nukleargesprächen mit geringen Erwartungen. Foto: EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA

Am Montag sind die Atomgespräche mit dem Iran nach einer fast sechsmonatigen Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Die Gespräche in Wien finden ohne die Anwesenheit der Vereinigten Staaten statt, die angeblich bereit stehen, falls der Iran ein Zugeständnis machen und über eine Verlängerung oder sogar Verbesserung des JCPOA sprechen möchte.

Das JCPOA Abkommen, auf Deutsch „Gemeinsamer Umfassender Aktionsplan“ war die offizielle Bezeichnung für das Atomabkommen zwischen Iran und sechs Weltmächten, das 2015 geschlossen, aber nie von den Parteien unterzeichnet wurde.

Die Vereinigten Staaten traten 2018 aus dem JCPOA aus, nachdem der damalige Präsident Donald J. Trump zu dem Schluss gekommen war, dass der Iran betrogen und das Abkommen nicht eingehalten hatte.

Trump kam zu diesem Schluss, nachdem er und sein Team das geheime Atomarchiv Irans geprüft hatten, das der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad Ende Januar 2018 aus einem Lagerhaus in einem Vorort von Teheran gestohlen hatte.

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