Als der Herr die Gefangenen Zions zurückbrachte (Psalm 126)

Eine neue Studie wirft ein interessantes Licht auf Israels Verbindung mit der jüdischen Diaspora

von Yossi Aloni |
Taglit participants celebrate during the Taglit-Birthright Israel annual event, at the Jerusalem International Convention Center, on Tuesday, January 14, 2014. Photo by Marc Israel Sellem/POOL/Flash 90. *** Local Caption *** ????? ????? ????? ?????? ????? Foto: Yossi Zamir/FLASH90

Anmerkung der Redaktion:

Die letzten 100 Jahre haben den Übergang und die prophetische Wiederherstellung der weltweiten jüdischen Bevölkerung und Tätigkeiten in Israel gesehen. Der Holocaust hat das das Zentrum des aschkenasischen Judentums buchstäblich erstickt, das in Osteuropa gelegen hatte, und viele Überlebende kamen nach Israel. Dann, etwa im ersten Jahrzehnt des Staates Israel, brachten riesige Alijah-Wellen aus nahöstlichen/sephardischen jüdischen Gemeinden diese Zentren des jüdischen Lebens effektiv nach Israel. Heute lebt Israel in einem empfindlichen Gleichgewicht mit den verbleibenden jüdischen Diaspora-Gemeinschaften, von denen die größte in den Vereinigten Staaten ist.

Die Hälfte der Israelis denkt, dass die israelische Regierung sich um das Diaspora-Judentum kümmern sollte. Trotzdem informieren sich die meisten nicht über die Diaspora, und 40 Prozent der amerikanischen Juden betrachten Israel nicht als wichtig für ihre jüdische Identität.

Die Umfrage zeigt auch, dass 30 Prozent der Synagogen in den Vereinigten Staaten nicht über Israel sprechen. Etwa die Hälfte der Israelis weiß nichts über das amerikanische Judentum. Die Fragen wurden als Teil der jährlichen Umfrage des American Jewish Committee (AJC) durchgeführt.

Nur etwa die Hälfte der Juden in Israel denkt, dass der Staat Israel dafür verantwortlich sei, sich um das Diaspora-Judentum zu kümmern, auch wenn sie nichts über die Diaspora erfahren. Und nur 40 % der amerikanischen Juden messen Israel keine Bedeutung in ihrer jüdischen Identität bei. Diese Schlussfolgerungen gehen aus einer neuen Umfrage hervor, die vom American Jewish Committee (AJC) veröffentlicht wurde. Die Umfrage zeichnet ein düsteres Bild hinsichtlich des Wissens und der Bildung der Israelis über das amerikanische Judentum und des amerikanischen Judentums über Israel. Über ein Drittel der amerikanisch-jüdischen Befragten beantwortete grundlegende Fragen über Israel falsch, und über die Hälfte der Israelis beantwortete grundlegende Fragen über das amerikanische Judentum falsch.

Die ehemalige Ministerin für Diaspora-Angelegenheiten Omer Yankelevich vor einer Karte des Weltjudentums

Die jährliche Umfrage des American Jewish Committee (AJC) konzentrierte sich in diesem Jahr auf die Bildung für beide Seiten, in Israel und unter den Juden der Vereinigten Staaten. Die Umfrage ergab, dass etwa 69% der israelischen Befragten das Gefühl hatten, nicht genug über das Diaspora-Judentum gelernt zu haben. Über 77% der Israelis waren daran interessiert, mehr zu lernen. Etwa ein Drittel der Juden in Israel sagte aus, dass sie überhaupt nichts über das Diaspora-Judentum gelernt haben. In den Vereinigten Staaten sagen 40% der Juden, dass die jüdische Bildung, die sie über Israel erhalten haben, schwach oder nicht existent sei.

Diese Situation spiegelte sich auch in einer Reihe von Fragen zu grundlegenden Informationen über die Geschichte des jeweils anderen wider. Etwa 51% der amerikanischen Juden wussten nicht, dass David Ben-Gurion der erste israelische Premierminister war, und etwa 61% der Israelis kannten die Bedeutung der jüdischen Reformbewegung in den Vereinigten Staaten nicht.

Neben diesem düsteren Bild zeigte sich auch ein positiver Punkt: Etwa 81% der amerikanischen Juden definieren die Einstellung ihrer Familie zu Israel als pro-israelisch, und über 74% der israelischen Juden sehen den Erfolg des Diaspora-Judentums als entscheidend für die Zukunft des jüdischen Volkes an.

Die Umfrage des American Jewish Committee (AJC) in den Vereinigten Staaten wurde von SSRS zwischen dem 25. März und dem 9. Mai 2021 unter einer repräsentativen Stichprobe von 1.000 amerikanisch-jüdischen Befragten im Alter von 18 Jahren und älter durchgeführt. Die Fehlermarge betrug ± 4,5 %. Die Umfrage in den USA wurde per Telefon durchgeführt.

Die Umfrage in Israel wurde von der Geo-cartography Company in der letzten Aprilwoche 2021 unter einer repräsentativen Stichprobe von 1.000 israelisch-jüdischen Befragten im Alter von 18 Jahren und älter durchgeführt. Die Fehlermarge betrug ± 3 %. Die Umfrage wurde online unter 750 Befragten und telefonisch unter 250 Befragten aus dem ultra-orthodoxen Sektor und denjenigen, die 70 Jahre und älter sind, durchgeführt.

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