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Abbas gegen Trump: „Jerusalem steht nicht zum Verkauf“

Die amerikanische Drohung, die Hilfszahlungen an die Palästinenser und deren Organisationen einzustellen, sollten, sie nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren, hat Palästinenserchef Mahmud Abbas sehr verärgert. Jerusalem stehe nicht zum Verkauf.

Gestern erklärte US-Präsident Donald Trump, der Palästinensischen Autonomiebehörde, die Hilfszahlungen an die Palästinenser und den Organisationen, die hinter ihnen stehen, einzustellen, sollte sie nicht zum Verhandlungstisch zurückkehren.Zuvor drohte bereits die amerikanische US-Botschafterin Nikki Haley, dass die USA die Hilfszahlungen an die UNWRA, der Hilfsorganisation für palästinensische Flüchtlinge, einstellen werden, sollten sich die Palästinenser weiterhin weigern, sich an den Verhandlungstisch mit Israel zu setzen.

Diese Drohungen haben die Palästinenser sehr verärgert. Aud dem Büro von Palästinenserchef Mahmud Abbas wurde eine Reaktion an Donald Trump veröffentlicht: „Jerusalem und seinen heiligen Stätten stehen nicht zum Verkauf, nicht für Gold und nicht für Silber. Ein wahrer Frieden und die Verhandlungen basieren auf die arabische und internationale Legitimität mit dem Ziel eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als seine Hauptstadt. Wenn die Vereinigten Staaten ihre Interessen im Nahen Osten bewahren wollen, müssen sie sich den Grundlagen und der Autorität des Sicherheitsrates und der UNO-Generalversammlung verpflichten. Sollten sie das nicht tun, so stürzen sie die gante Region in den Abgrund.“

Donald Trump fragt sich auf Twitter, warum man den Palästinensern weiterhin mit hohen Zahlungen unterstützen soll, wenn sie nicht bereit sind, über den Frieden zu sprechen.

Auch die Terror-Organisation veröffentlichte eine Reaktion auf die amerikanischen Drohungen: „Die Drohungen von Präsident Trump die Hilfe füe die UNRWA und die Palästinensische Autonomiebehörde einzustellen, bis man zum Verhandlungstisch zurückkehre, sind eine billige politische Erpressung, die das barbarbische benehmen der Amerikaner widerspiegelt.“

Bild: Mahmud Abbas und Präsident Donald Trump während eines Treffens in Bethlehem am 23. Mai 2017 (Foto: Flash90)

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Patrick Callahan

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