Und diesmal wird uns diese Fülle anhand des Esau offenbart, der eigentlich immer nur als der Böse dargestellt wird. Ihm kam das Erstgeburtsrecht abhanden, weswegen er sich von seiner Familie betrogen fühlte, von Jakob und Rebekka, aber auch von Isaak, dem Vater. Esau bettelt mit Tränen in den Augen um einen Segen von seinem Vater. „Siehe, ohne fetten Boden wird dein Wohnsitz sein und ohne Tau des Himmels von oben. Von deinem Schwert wirst du leben und deinem Bruder dienen. Es wird aber geschehen, wenn du dich befreien kannst, dass du sein Joch von deinem Halse reißen wirst“, lautet Isaaks Segen über Esau (1. Mose 27) Und dieser Segen hat ebenso etwas Besonderes.
Wo und wie lehrt uns Esau etwas über die Fülle in seinem Leben? Dies sehen wir erst, als Jakob aus dem Exil bei Laban nach Israel zurückkehrt und seinen Bruder noch auf dem Wege trifft. Jakob hat Angst vor dem Bruder und glaubt, dass er auf Rache nicht verzichten will. Keiner weiß besser als Jakob, was er dem Älteren gestohlen hat. Auf die...
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