Er ist der Typ von Palästinenser, dem man es ansieht, dass die Israelis mit ihm leicht Frieden schließen können. Er ist sogar einer der Palästinenser, der vor dem Beginn des Oslo-Friedensprozesses mit vielen israelischen Juden in Harmonie zusammenlebte.
Der Jerusalemer Presse-Club lud Shikaki ein, um israelischen Journalisten zu erklären, warum sich trotz eines Friedensprozesses, in den viel investiert wurde, die Situation aus Sicht der Palästinenser offensichtlich stark verschlechtert hat.
Direkt nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA, was zur neuen Ausrede für den fehlenden Frieden geworden ist, hat Shikaki eine interessante Umfrage unter Palästinensern durchgeführt. Allerdings mögen dabei teilweise auch die falschen Fragen gestellt worden sein.
Zum Beispiel zeigte Shikaki, dass schon immer jeder dritte Palästinenser die Anwendung von Gewalt guthieß und daran auch weiterhin festhält. Auf die Frage, was dazu motiviere, räumte Shikaki ein, dass dies nicht, wie oft in ausländischen Medien dargestellt, die sozio-ökonomische Situation sei, sondern religiöser Eifer. Ich höre daraus: Wenn es heute im sogenannten Westjordanland und im Gazastreifen drei Millionen Palästinenser gibt,...
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