Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass die arabische Welt den Holocaust ignoriert. Während der Holocaust in westlichen Schulen als tragisches historisches Ereignis behandelt wird, ist dies in Schulen im Nahen Osten keineswegs der Fall. Die einzigen Bücher über den Holocaust, die man leicht in arabischen Ländern finden kann, sind solche, die bestreiten, dass er überhaupt stattgefunden hat.
Es befremdet, dass die Araber einerseits einen Hitler verehren, gleichzeitig aber die Historizität dessen bestreiten, was Hitler als eine seiner größten Missionen ansah. Die Idee, den Holocaust rundheraus zu leugnen, kam von den Nazis selbst. Sie hofften, sich so der Strafverfolgung entziehen zu können. Adolf Eichmann beispielsweise arbeitete in Argentinien mit dem niederländischen Journalisten Wilhelmus Antonius Sassen zusammen. Sie veröffentlichten eine Zeitung, in der der Mord an den sechs Millionen Juden als Lüge bezeichnet wurde.
Die Behauptung fiel in der arabischen Welt auf fruchtbaren Boden. Dort ist es unvorstellbar, die Juden als historische Opfer zu betrachten. Allzugern akzeptierten viele in der arabischen Welt die üble...
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