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Verkehrsminister kümmert sich um „gestrandeten“ Fahrgast

Es gibt Politiker, die Versprechen nicht nur für den Wahlkampf geben.

Bezalel Smotrich Foto: Sraya Diamant/Flash90

Verkehrsminister Bezalel Smotrich hat in der Vergangenheit schon oft für Schlagzeilen gesorgt. Vor allem wegen seiner ungewöhnlichen, oft extremen, kontroversen Ansichten. Nun hat er erneut für Aufmerksamkeit gesorgt — dieses Mal aber etwas anders.

Als er im Juni dieses Jahres zum Verkehrsminister ernannt wurde, gab er ein ungewöhnliches Versprechen ab: Er verkündete, dass sich jeder Reisende im Falle eines wirklich dringenden Problems bei ihm persönlich melden könne. Er werde dann sofort für eine Lösung des Problems sorgen.

Sein Angebot wurde nun tatsächlich wahrgenommen, als ein ultraorthodoxer Mann aus Bnei Brak von seiner Arbeit im Gewerbegebiet von Netanja nicht nach Hause kam, nachdem sein Bus aus unbekannten Gründen nicht an der Haltestelle vorbeigekommen war. Da es sich um den letzten Bus handelte, hätte er nun dort übernachten müssen.

Der Mann kontaktierte daraufhin Smotrich und trug ihm sein Anliegen vor. Fünfzehn Minuten später bekam er dann schon einen Anruf der Busgesellschaft, die ihn darüber informierte, dass sie dem Mann einen Sonderbus an die Haltestelle schicken werde.

Nachdem der ultraorthodoxe Mann dank Smotrich, der laut ihm ein „Herz aus Gold“ besitzt, sicher zu Hause ankam, bedankte er sich bei dem Verteidigungsminister. „Ich schätze Sie und was Sie im Verkehrsministerium für mich und viele andere Menschen getan haben wirklich sehr“, schrieb er. „Das ist nicht selbstverständlich. Sie werden geschätzt und sind der beste Minister in unserem Land.“

Währenddessen besteht Smotrich darauf, dass es gar nicht sein Verdienst sei. „Die Nationale Verkehrsbehörde habe sich um den Fall gekümmert, nicht ich“, äußerte er sich bescheiden.

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Patrick Callahan

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