Einer der Mitverfasser ist Richard Harvey. Er sagt: „Nur wenn wir das Gebot Jesu, dass wir unsere Feinde lieben sollen, ernst nehmen, dann erleben wir die Kraft seiner Botschaft in unserem persönlichen Leben und in unseren Gemeinden.“
Mit dem Eingeständnis, dass messianische Juden und palästinensische Christen Feinde seien, heißt es weiter, dass Feindseligkeiten durch die Annahme des Anderen und Respekt vor dessen Geschichte überwunden werden sollten. Nach diesem Schema verpflichten sich messianische Juden, die Einheit mit solchen aufrecht zu erhalten, die steif und fest Israel als Volk Gottes ablehnen. Diesem Versuch, den „Stock an beiden Enden anzufassen“, mangelt es an Glaubhaftigkeit.
Betrachtet man die Herzenshaltung „Liebe deinen Feind“ unter einfachen Maßstäben, könnte man zu dem Schluss kommen, dass Jesus entweder sehr unrealistisch war oder dass das Christentum als Ganzes ein Irrtum sei. Wenn ersteres wahr wäre, dann wäre es es nicht wert, Jesus nachzufolgen. Wäre das Zweite wahr, dann gäbe es für die Annahme, dass messianische Juden und christliche Araber jetzt auf einer Ebene Erfolg haben, auf der...
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