Souvenirs der Olympiateilnahme werden ein Leben lang gehütet. Nicht so bei Yarden Gerbi. Die Bronzegewinnerin im Judo stellte ihr Rio-Originaltrikot für einen guten Zweck zur Verfügung. Der Anzug wurde zu Gunsten des Tel Aviver Sourasky-Krankenhauses versteigert. Schon vor drei Jahren hatte Gerbi nach der gewonnenen Weltmeisterschaft ihren Kampfanzug versteigert.
Diesmal aber war es für sie eine besondere Herzensangelegenheit. Ein Mädchen, mit dem sie sich im Krankenhaus angefreundet hatte, erlag seinem Krebsleiden. Gerbi schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Ich habe vor kurzem erfahren, dass Liran Or, ein wundervolles Mädchen, mit dem ich in Kontakt war, gestorben ist. Die schreckliche Nachricht hat mich sehr traurig gemacht und hat gleichzeitig meinen Entschluss gestärkt, Geld für die Kinderklinik zu sammeln.“




