„Mit dem Geld sollen Lebensmittel, Medikamente, Unterkünfte und andere Hilfsgüter für über 93 Millionen Menschen in 33 Ländern finanziert werden“, erklärte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O´Brien in Genf. Empfängerländer sind insbesondere Syrien, Jemen, Afghanistan, Irak, Libyen, Somalia, der Südsudan, die Türkei und die Ukraine.
Hauptsächlich Konflikte, aber auch Naturkatastrophen sind dafür der Grund. Laut O´Brien steckt die Welt in der größten humanitären Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Insgesamt erfasst die UNO knapp 130 Millionen Menschen, die von Kriegen, Konflikten, Vertreibungen und Naturkatastrophen betroffen sind. „80 Prozent der Bedürftigen leiden wegen menschlichen Konflikten, nicht wegen Naturkatastrophen“, fügte O´Brien hinzu, der besonders auf das Leid in Syrien den Schwerpunkt legte. „Und dennoch ist Syrien nur eine von 43 Zonen, in der zur Zeit Konflikte toben. 1997 wurden dagegen nur 27 Konflikte gezählt.“
Der israelisch-palästinensische Konflikt ist im Vergleich zu den übrigen in der Welt entweder ein „Luxus-Konflikt“ oder vielleicht gar keiner. Zum einen haben die Palästinenser das Privileg einer eigenen Hilfsorganisation, der UNRWA. Es ist die einzige UN-Flüchtlingsinstitution, die sich um...
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