2017 war es soweit. Etwa 45 Teilnehmer aus Deutschland landeten am 15. März mit EL AL am Ben-Gurion-Flughafen. Mit Kleinbussen ging es nach Jerusalem ins Hotel. Am nächsten Morgen ein erstes Lauftraining, um die Jerusalemer Marathon-Strecke kennenzulernen: Palmsonntagsweg, Garten Gethsemane, Kirche der Nationen, Altstadt. Kaum ebene Streckenabschnitte, ein ständiges Hinauf und Hinunter. Was bedeutet das für den Läufer? Die Halbmarathonstrecke zügig laufen und dann langsamer werden? Oder vom Start weg ruhig und gleichmäßig? Eine gute Zeit wird nur möglich sein, wenn die Höhenmeter nicht zuviel Kraft kosten.
Am 17. März, einem Freitag, ist es endlich soweit: Wir sind dabei, werden die gut 42 Kilometer durch Jerusalem laufen! Ich habe mich für ruhiges Tempo entschieden und suche den Startplatz mit dem Zeitläufer für 4:45. Um 6 Uhr fällt der Startschuss. So früh morgens sind Anstiege noch kein Problem. Nach der ersten Steigung geht es wieder abwärts, und der Zeitläufer wird dabei nicht schneller. Das behält er bei, und ich lobe ihn mit meinem wenigen Englisch für sein perfektes Timing.
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