Am liebsten saß ich auf der Fensterbank. Von dort sah man die stark befahrene Agrippastraße. Ich liebte es, die Autos zu beobachten und alles, was dort ablief – es war wirklich einer meiner Lieblingsplätze.
Sehr zu meiner Freude hatte meine Mutter eines Morgens entschieden, dass ich mit Vater auf den Markt gehen sollte, um die Einkäufe zu erledigen. Zeit mit Vater zu verbringen, tat mir immer gut.
Es war der 22. November 1968. Gemeinsam gingen wir hinunter auf die belebte Straße, liefen am Herren-Friseur vorbei, wo Papa sich immer die Haare schneiden ließ und grüßten Ovadja den Friseur, mit einem herzlichen Schalom. Wir mussten dann über die Straße, um in den Markt zu kommen. Der Markt war wie immer voller Menschen. Überall war Obst und Gemüse aufgebaut, lautstark priesen die Händler ihre Waren an. Die vielen Gerüche bildeten eine unbeschreibliche Mixtur. Es war ein buntes, fröhliches Treiben.
Ich erinnere mich daran, wie ich...
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