Die gewalttätigen Massenproteste an der Grenze zwischen Israel und Gaza gehen weiter, auch wenn das internationale Interesse an ihnen etwas abgenommen hat. Palästinensische Medien berichten, dass am Sonntagmorgen zwei Palästinenser von israelischen Luftangriffen getötet wurden.
Am Samstagabend wurden Schüsse auf israelische Soldaten an der Grenze gefeuert, worauf die israelische Armee einen Beobachtungsposten im Norden Gazas beschoss. Am Freitag wurde ebenfalls auf israelische Soldaten geschossen und wieder wurde ein Beobachtungsposten durch die israelische Luftwaffe zerstört.
Am Wochenende kamen etwa 7000 Demonstranten in das Grenzgebiet, wo sie Steine warfen, Reifen anzündeten, Tränengaskanister auf die dort stationierten Soldaten warfen und natürlich auch immer wieder Terrordrachen in die Luft steigen ließen, die die umliegenden israelischen Orte bereits seit Monaten in Schrecken versetzen.
Die Reaktion Israels fällt nach wie vor moderat aus und hat keine Abschreckwirkung. Es werden jedoch immer mehr Politiker zitiert, die eine umfangreiche Militäraktion in Gaza fordern, wie es 2014 der Fall war.
Bild: Erneute Proteste und Unruhen am Grenzzaun, östlich von Rafah (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)




