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Israel Heute Morgen

Die letzte Woche ist wieder einmal wie im Fluge vergangen. Es ist schon wieder Freitag, ein neuer Shabbat steht vor der Tür. Ein paar Worte zu geschlossenen Vergnügungsparks ausgerechnet vor den Ferien, Probleme bei der sich im Bau befindlichen Straßenbahn in Tel Aviv, hohe Gagen für die Stars am Unabhängigkeitstag und das Wetter für heute in Israel.

Guten Morgen liebe Leser!

Die letzte Woche ist wieder einmal wie im Fluge vergangen. Es ist schon wieder Freitag, ein neuer Shabbat steht vor der Tür. Bevor ich mich an den Schreibtisch setzte, um diese Zeilen zu schreiben, habe ich noch schnell einen kleinen Einkauf für das Wochenende gemacht. Unsere Familie ist bereits in voller Besetzung zuhause. Unserer Tochter durfte ihr Wochenende sogar schon gestern am frühen Nachmittag beginnen. Was für ein Unterschied zwischen ihrer Zeit im Kurs und ihren normalen Dienst in der Armee, den sie vor gut einen Monat begonnen hat. Die ganze nicht einfache Gewöhnungszeit liegt nun endlich hinter uns. Nicht nur unsere Tochter, auch wir mussten uns an dieses neue Alltagsleben gewöhnen. Nun sind wir alle zufrieden. Allerdings wäre es nett, wenn wir morgens vielleicht doch etwas später aufstehen könnten, 5:20 Uhr ist auch für mich früh, obwohl ich als Frühaufsteher bekannt bin. Aber egal, Hauptsache, unsere Tochter ist jetzt zufrieden, dann sind wir es auch.

Und jetzt erst einmal das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt mit für die Jahreszeit normalen Temperaturen. Bis zum Mittag kann es im Norden zu leichten Regenschauern kommen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 16 Grad, Tel Aviv 20 Grad, Haifa 18 Grad, Tiberias am See Genezareth 22 Grad, am Toten Meer 25 Grad, Eilat am Roten Meer 27 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist unverändert und liegt bei -213.47 m unter dem Meeresspiegel.

Das Wochenende soll sehr angenehm werden und lädt zu Ausflügen ein. Unglaublich, dass wir schon in zwei Wochen Pessach feiern. Die Schulferien beginnen schon in der nächsten Woche. Und ausgerechnet jetzt sind drei der beliebtesten Vergnügungsparks Israels unerwartet geschossen worden. Es geht dabei um den Lunapark und den Meimadion-Wasserpark in Tel Aviv, sowie das Superland in Rishon LeZion. Gerade zu Pessach sind diese Parks immer sehr gut besucht. Doch ein interner Streit unter den Betreiber-Gesellschaften hat nun zu dieser plötzlichen Schließung geführt. Auch die Angestellten sitzen jetzt zuhause. Auch wenn ich nicht unbedingt ein großer Fan dieser Parks bin, den Wasserpark ausgeschlossen, ist das für viele Kinder eine riesige Enttäuschung.

Bis auf weiteres geschlossen, Superland in Rishon LeZion

Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, wo wir diese Parks mit unseren Kindern besucht hatten, Das war nicht immer leicht. Dieses lange Warten vor den Attraktionen. Und billig ist dieses Vergnügen auch nicht. Aber ich verstehe, dass die Kinder ihren Spaß dort haben und hoffe für alle, dass die Probleme schnell aus der Welt geschafft werden können.

Vor kurzer Zeit wurde berichtet, dass der Betrieb der neuen Zugstrecke zwischen Tel Aviv und Jerusalem um sechs Monate verschoben werden müsse. Eigentlich sollte der erste Zug schon zu Pessach fahren. Jetzt gab es eine weitere Enttäuschung. Die Straßenbahn, die zur Zeit in Tel Aviv gebaut wird, wird wahrscheinlich nicht im Jahr 2021 ihren Betrieb aufnehmen, wie geplant war, sondern erst ein Jahr später, 2022. Eigentlich war das zu erwarten. Ich kenne kein Projekt dieser Größenordnung, das pünktlich nach Plan fertiggestellt wurde.

Im September war man noch optimistisch. Verkehrsminister Katz und Tel Avivs Bürgermeister Huldai vor einem Modell der Straßenbahn in Tel Aviv, September 2017 (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Bald feiern wir den 70. Unabhängigkeitstag von Israel. Am Abend davor gibt es auf den Straßen immer sehr groß angelegte Feiern mit Feuerwerken und Auftritten bekannter Sänger. Viele der Stars treten am selben Abend gleich auf mehreren Bühnen auf und lassen sich das gut bezahlen. Die hohen Gagen, die den Stars dabei bezahlt werden, sind in den vergangenen Jahren unter starker Kritik geraten denn das Geld stammt von uns, den Bürgern, von den Steuern, die wir an die Städte und Gemeinden zahlen. Oft war es ein richtiger Wettstreit, welche Stadt die besseren und berühmteren Künstler eingeladen hatten, Geld sollte dabei keine Rolle zu spielen. Doch nun hat sich das geändert. Jetzt veröffentlichen die Städte stolz, wenn sie möglichst wenig für die Feierlichkeiten ausgeben. Ich verstehe ja, dass die Sänger etwas verdienen müssen, und gerade der Unabhängigkeitstag ist wohl der wichtigste Tag des Jahres überhaupt für viele von ihnen. Dennoch denke ich, dass die Gagen oft etwas übertrieben hoch sind. Die Zeitung Jediot Achronot hat heute die Gagen von vielen Stars veröffentlicht, die sie pro Auftritt beommen, sowie eine Liste der verschiedenen Städte mit den Kosten für die Auftritte dort.

Die Zahlen ,die Sie hier sehen, sind die Gagen in Shekeln pro Auftritt. Der Sänger Omer Adam, ganz rechts im Bild, der pro Auftritt 205.000 Shekel verdienen wird, wird gleich fünfmal am Abend auftreten und so mehr als eine Million Shekel verdienen, in wenigen Stunden. Nicht schlecht, oder?

Und jetzt ist es an der Zeit, das Wochenende zu beginnen. Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende und einen gesegneten Shabbat. Machen Sie es gut.

Shabbat Shalom aus Modiin!

Dov

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Patrick Callahan

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