Guten Morgen liebe Leser!
Die „Hitzewelle“ ist vorbei. Schon gestern sind die Temperaturen deutlich gesunken und man konnte eine angenehme feuchte Kühle empfinden, der Geruch von Regen lag in der Luft. Und der soll heute im Laufe das Tages auch wieder zu uns kommen. Am Mittwoch kann dieser Miniwinter aber dann schon wieder vorbei sein, dann soll es wieder wärmer werden.
Und hier ist das Wetter für heute in Israel:
Bewölkt mit einem deutlichen Rückgang der Temperaturen. Am Vormittag vereinzelte Regenschauer im Norden, die sich im Laufe des Tages bis in das Zentrum des Landes ausweiten. Dabei kann es zu vereinzelten Gewittern kommen. Gefahr von Überflutungen in den östlichen Wadis. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 15 Grad, Tel Aviv 18 Grad, Haifa 16 Grad, Tiberias am See Genezareth 18 Grad, am Toten Meer 22 Grad, Eilat am Roten Meer 25 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um weitere zwei Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -213.865 m unter dem Meeresspiegel.
Gestern gab es hier bei uns nur ein Thema, über das in allem Medien gesprochen wurde, die Lage im Norden nach den doch recht dramatischen Ereignissen vom Shabbat. Die beiden Piloten, die hier beschädigtes Flugzeug noch rechtzeitig verlassen konnten, wurden gelobt, dem Piloten, der beim Verlassen des Flugzeuges schwer verletzt wurde, geht es schon deutlich besser, sein Zustand wird jetzt als mittelschwer bezeichnet. Gestern war noch eine gewisse Anspannung zu spüren, doch es ist ruhig geblieben, es hat keine Reaktion mehr seitens der Syrer oder Iraner gegeben. Sie wissen wohl auch zu gut, dass sie das lieber sein lassen sollten. Die Frage ist nur, wie es jetzt weitergeht, Haben die Iraner die Botschaft verstanden, dass Israel eine iranische militärische Präsenz in Syrien nicht zulassen wird? Sie müssten eigentlich begriffen haben, dass man vor Israel nichts verheimlichen kann, bei den Angriffen der israelischen Luftwaffe am Samstag wurden auch “geheime” Stützpunkte unter Beschuss genommen. In den syrischen Medien feierte man den Abschuss des israelischen Flugzeugs wie einen Sieg. Von mir aus sollen sie feiern. Auch wir feiern. Wir feiern, dass beide Piloten zuhause sind. Was wäre passiert, wenn sie das Flugzeug über Syrien hätten verlassen müssen? Wir feiern, dass das Flugzeug auf ein freies Feld gestürzt ist und nicht auf ein Wohnhaus oder eine Schule des Kibbutz Harduf, die sich ganz in der Nähe des Absturzortes befindet. Wir feiern unsere Armee, die immer bereit ist, das Land und seine Bürger vor jeder Bedrohung zu beschützen.
Ich hoffe sehr, dass es ruhig bleiben wird, ab morgen soll es auf dem Hermon Berg wieder schneien. Der neue Schnee wird dann am Wochenende wieder tausende von Israelis aus den Häusern locken, um sich an dem Schnee zu erfreuen. Überhaupt ist der Golan wunderschön. Die Natur dort ist atemberaubend.

Wir sollten wirklich einmal wieder in den Norden fahren, es ist so schön dort. Aber Sie wissen ja, wie das mit der Zeit so ist, sie rennt und immer gibt es was zu tun. Und wenn dann die Familie am Wochenende endlich wieder zusammen ist, besonders jetzt, wo schon zwei unserer Kinder in der Armee sind, sind wir auch sehr gerne einfach nur zuhause. Wir lieben unser Zuhause, unseren Garten mit dem Blick auf den Hügel, auf die Natur, den Park. Familien kommen am Wochenende extra für diesen Park zu uns nach Modiin, warum sollten wir dann wegfahren? Na gut, ab und zu braucht man auch etwas Luftveränderung, aber so etwas muss jetzt eben etwas genauer geplant werden.
Jetzt scheint draußen noch die Sonne. Das soll sich dann gegen Nachmittag ändern, dann soll der Regen wiederkommen. Das ist auch gut so, wir brauchen den Regen. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren und friedlichen Montag und einen guten Beginn der Arbeitswoche. Machen Sie es gut.
Shalom aus Jerusalem!
Dov




