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Israel Heute Morgen

Das Wetter hatte es gestern gut gemeint mit mir. Als ich die Redaktion verließ, zeigte sich für kurze Zeit die Sonne. Ein schimpfender Mahmud Abbas, der zerstörte Terrortunnel und der Besuch von Ministerpräsident Netanjahu in Indien sind heute die Themen des Tages. Ob die Hamas und auch Mahmud Abbas begreifen werden, dass sie umdenken müssen , wenn sie etwas erreichen wollen? Das Wetter: Etwas Regen und Aussichten auf ein kaltes Wochenende.

Guten Morgen liebe Leser!

Das Wetter hatte es gestern gut gemeint mit mir. Als ich die Redaktion verließ, zeigte sich für kurze Zeit die Sonne. Auf meinem Weg zum Bus bedeckte sich der Himmel jedoch wieder. Und es war irgendwie kalt. Gerade mal 8 Grad. Die Busfahrt nach Modiin verlief reibungslos. Seitdem es auf der gesamten Strecke drei Fahrspuren gibt, ist der Stau , den es immer kurz vor Latrun gab, verschwunden. Nach gerade mal 25 Minuten stieg ich aus dem Bus und war überrascht, wie „warm“ es plötzlich war. Ich schaute auf mein Handy. 17 Grad! Das waren 9 Grad mehr als in Jerusalem. Das lag wohl auch an dem bedeckten Himmel. Wenige Minuten nachdem ich unsere Wohnung erreicht hatte, ging es dann los. Erst ein Blitz, danach ein Donner und dann begann es, wie aus Eimern zu gießen, die ganze Nacht hindurch.

Jetzt regnet es nicht mehr und gerade hatte sich die Sonne etwas gezeigt. Im Laufe des Tages soll der Regen etwas nachlassen, wird uns aber in den nächsten Tagen nicht verlassen. Gut so. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter abgestiegen. Und was das Wochenende betrifft, in der Zeitung von heute stand etwas von der Möglichkeit von leichtem Schneefall in den Bergen Jerusalems. Es soll sehr kalt werden. Na, ich bin gespannt.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Bewölkt ohne bedeutende Veränderung der Temperaturen. Vereinzelte leichte Regenschauer vom Norden bis zum nördlichen Negev. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 11 Grad, Tel Aviv 18 Grad, Haifa 16 Grad, Tiberias am See Genezareth 18 Grad, am Toten Meer 23 Grad, Eilat am Roten Meer 22 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen halben Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei -214.255 m unter dem Meeresspiegel.

Die Schlagzeilen der Zeitungen von heute: Mahmud Abbas schimpft, der Terrortunnel und der Besuch von Netanjahu in Indien.

In den Nachrichten gibt es momentan drei Themen, mit denen man sich am meisten beschäftigt Am meisten redete man gestern von dem Terror-Tunnel, der am Samstag zerstört wurde. Die Hamas soll einen erheblichen Schlag bekommen haben. Und bis jetzt gab es auch keine Reaktion. Vielleicht beginnt man dort, langsam zu verstehen, dass mit dem Abschuss einiger Raketen nichts zu erreichen ist? Ich verstehe auch nicht, was die Hamas eigentlich will. Hat sie überhaupt ein Ziel? Mit dem letzten Tunnel, der unter den Gas- und Diesel-Pipelines verlief, haben sie ihre eigene Bevölkerung sehr gefährdet. Wann wird die Hamas begreifen, dass es so nicht weitergehen kann. Der Hass führt zu nichts.

Und dann haben wir Mahmud Abbas, der auch seinen Weg verloren zu haben scheint. Gestern schoss er in einer Rede in alle Richtungen, gegen Trump, gegen die Juden, gegen alles. Sogar die gemäßigten arabischen Staaten wenden sich immer mehr von ihm ab. Was will er eigentlich? Das frage ich mich. Auch die Welt versteht immer mehr, dass dort, bei der Palästinensischen Autonomiebehörde, etwas falsch läuft. Wenn jetzt nicht schnell umgedacht wird, dann sehe ich keinen Weg, wie sich die ganze Situation hier verbessern könnte, vor allem für die sogenannten Palästinenser. Trump zeigt, dass er entschlossen ist, die guten Zeiten, in denen die Palästinenser mit Samthandschuhen angefasst wurden, ist vorbei. Das sollten Mahmud Abbas und auch die Hamas begreifen, wenn ihnen wirklich etwas daran liegen sollte, die Situation und die Lebensqualität ihrer Bürger zu verbessern. Ich bin wirklich sehr gespannt, wie sich diese ganze Situation entwickeln wird.

Das dritte Thema ist der Besuch von Ministerpräsident Netanjahu in Indien. Er wurde gestern sehr freundschaftlich vom indischen Ministerpräsidenten Modi persönlich empfangen. Viele mögen jetzt denken, wieso gehen die beiden so nett miteinander um? Indien hatte doch in der UNO gegen Israel, gegen die amerikanische Anerkennung Jerusalems als die Hautstadt Israels gestimmt, wieso also diese Nettigkeit? Ich persönlich denke, das Indien ein Freund Israels ist, trotz der Abstimmung. Indien muss leider auch auf ihre Beziehungen zu anderen Ländern achten, man muss vielleicht verstehen, dass man bei der Abstimmung gerne mit der Mehrheit sein wollte. Deutschland hatte ja auch gegen Israel gestimmt und dennoch sind die Beziehungen doch noch immer freundschaftlich. Geben wir dieser Freundschaft zwischen Israel und Indien also eine Chance, wir können dabei nur gewinnen, beide Seiten können das.

Jetzt scheint die Sonne draußen, der Regen macht eine Pause. Ich bin neugierig, was uns der heutige Tag bringen wird. Hoffentlich nur gute Dinge. Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Montag und einen guten Start in die neue Arbeitswoche, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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Patrick Callahan

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