Israel

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Bloß nicht die Lippen bewegen!

Juden dürfen den Tempelberg wohl betreten, aber beten dürfen sie dort nicht. Jüdische Besucher des Tempelberges werden von zahlreichen Polizisten begleitet, die darauf achten, dass sich die Lippen der Juden nicht zu einem Gebet bewegen. Tsvi Sadan berichtet von seinem Besuch auf dem Tempelberg.

(Foto: Lucie March/Flash 90)

Eigentlich bin ich der Letzte, der über den Tempelplatz sprechen dürfte. 40 Jahre war ich nicht dort oben gewesen. Bis heute. Auf meiner Facebookseite habe ich ein Bild von meinem Tempelbergbesuch veröffentlicht, dessen Erklärung 1000 Worte bedarf. Ich versuche, es hier in weniger Worten auszudrücken.

Am Eingang zum Tempelberg werden die Juden noch vor den Touristen eingelassen. Keine Angst, das hat keine rassistischen Gründe. Wir müssen die ersten sein, da wir von der Polizei untersucht werden. Sicherheit, sagt man uns. Danach werden uns Regeln mitgeteilt, was uns erlaubt, was verboten ist. Die Touristen haben uns in der Zwischenzeit überholt. Umzingelt von zahlreichen Polizisten, es sind israelische, machen wir uns auf den Weg. Auf jeden Juden kommt ein Polizist. Wir müssen in der Gruppe bleiben. Unser Weg ist vorgegeben, keiner darf nach rechts oder links abweichen. Ein Polizist filmt uns, das Material bekommt nachher der Schin Bet. Ich frage die Polizisten, ob sie uns vor den Arabern schützen oder die Araber vor uns? Die Polizisten verstehen uns nicht richtig, die meisten sind Drusen oder Moslems, auch einen jüdischen Polizisten sehe ich. Sie wissen, was sie zu tun haben. „Kadima“ sagen sie, vorwärts.

Alles muss zügig und planmäßig über die Bühne gehen. Der Tempelberg, obwohl jüdisch, ist nur kurze Zeit für Juden offen…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Juni-Ausgabe von Israel Heute!

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Patrick Callahan

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