Nicht nur viele Kirchengebäude, sondern auch Schulen und Krankenhäuser wurden seit Jahrhunderten von Christen in Israel gegründet. Alles in der Hoffnung, das jüdische Volk davon zu überzeugen, dass Jesus der Messias ist. Trotz des großen Aufwandes bekehrten sich nur wenige Juden.
Noch in den 1960er Jahren schickten viele Israelis ihre Kinder auf christliche Schulen, und zwar gleichermaßen katholischer wie protestantischer Trägerschaft. Der Lehrplan sagte ihnen mehr zu als der öffentlicher Schulen in Israel. Die Eltern hegten keine Befürchtungen, ihr Kind würde zum Christentum übertreten. Doch dann trat das „Anti-Missions-Gesetz“ in Kraft, die Regierung glaubte, israelische Kinder vor christlicher Missionierung schützen zu müssen. Messianische Juden stellten den jüdischen Staat dann vor eine völlig neue Herausforderung.
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Bild: Taufe eines Kindes in einer armenischen Kirche in der Jerusalemer Altstadt. Foto: Hadas Parush (Flash 90).




