Schabbat: „Pinachas“
Lesungen: 4.Mose 25,10 – 30,1; 1. Könige 18,46 – 19,21
Auszug aus 1. Könige 19:
„Isebel schickte einen Boten zu Elija und ließ ihm sagen: „Die Götter sollen mich bestrafen, wenn ich dich morgen um diese Zeit nicht ebenso umbringen werde, wie du meine Propheten umgebracht hast!“ Da bekam Elija Angst und er floh, um sein Leben zu retten. In Beerscheva in Juda ließ er seinen Diener zurück und wanderte allein weiter, einen Tag lang nach Süden in die Wüste hinein. Dann ließ er sich unter einen Ginsterstrauch fallen und wünschte sich den Tod. „Herr, ich kann nicht mehr“, sagte er. „Nimm mein Leben! Ich bin nicht besser als meine Vorfahren.“ Dann legte er sich unter den Ginsterstrauch und schlief ein. Aber ein Engel kam, rüttelte ihn wach und sagte: „Steh auf und iss!“ Als Elija sich umschaute, entdeckte er hinter seinem Kopf ein frisch gebackenes Fladenbrot und einen Krug mit Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder hin. Aber der Engel des Herrn weckte ihn noch einmal und sagte: „Steh auf und iss! Du hast einen weiten Weg vor dir!“ Elija stand auf, aß und trank und machte sich auf den Weg. Er war so gestärkt, dass er vierzig Tage und Nächte ununterbrochen wanderte, bis er zum Berg Gottes, dem Horeb, kam. Dort ging er in eine Höhle hinein und wollte dort übernachten. Da hörte er plötzlich die Stimme des Herrn: „Elija, was willst du hier?“ Elija antwortete: „Herr, du großer und allmächtiger Gott, ich habe mich leidenschaftlich für dich eingesetzt; denn das Volk Israel hat den Bund gebrochen, den du mit ihnen geschlossen hast; sie haben deine Altäre niedergerissen und deine Propheten umgebracht. Ich allein bin übrig geblieben, und nun wollen sie auch mich töten.“




