Die japanische Regierung hat vor kurzem eine palästinensische Tourismusbroschüre veröffentlicht, in der das Land Israel nicht erwähnt wird. Israels Existenz wird einfach ignoriert und israelische Ortschaften werden mit arabischen Namen umtitelt. „Dies ist nicht das erste Mal, dass ausländische Tourismusbroschüren Israel aus politischen Gründen weglassen“, erklärte der israelische Journalist David Bedein, der sich seit Jahren mit dieser Thematik auseinandersetzt. „In Deutschland hat die Regierung ein Heft über das palästinensische Rückkehrrecht finanziert, in dem das Land Israel gestrichen wurde. Dasselbe hat sich in Spanien und sogar in den USA wiederholt.“ Japan, wie andere Ländern auch, fordert einerseits die Umsetzung einer Zweistaaten-Lösung, aber andererseits lässt man den Staat Israel auf Landkarten oder anderen Broschüren weg. Ein Heiliges Land ohne Israel, nur Palästina.
Darüber hinaus finanzieren europäische Länder wie Finnland, Holland und andere, palästinensische Lehrbücher, in denen schriftlich zur Vernichtung Israels aufgerufen wird und Israel auf den Landkarten nicht existiert. Obwohl diese Länder ebenso für eine Zweistaatenlösung sind, wird Israel in keiner ihrer Produktionen erwähnt. In der Zwischenzeit forderte David Bedein von der japanischen Botschaft eine Antwort, weshalb Japan in seiner jüngsten Tourismusbroschüre nur Palästina vermarktet und den Judenstaat Israel weggelassen hat.
Würde sich Israel so verhalten und in seinen Tourismusheften oder Lehrbüchern gegen die palästinensische Bevölkerung hetzen, so wie es die Palästinenser offiziell gegen Israel tun, so hätte die EU dagegen bereits heftigen Einspruch eingelegt.
„In der Jerusalemer Altstadt werden palästinensische Tourismushefte verteilt, die von den Europäern finanziert wurden und öffentlich gegen Israel hetzen. Israels Tourismusministerium hat diese Hefte aus unverständlichen Gründen genehmigt“, fügte Bedein hinzu. „Ich hoffe, dass die neue Regierung dem ein Ende machen wird.“




