Eine wohlhabende israelische Familie soll Interesse am Kauf des Seils haben, mit dem der irakische Diktator Saddam Hussein (Foto) im Jahr 2006 erhängt wurde. Das Seil, das einen Preis von mehr als sechs Millionen Euro einbringen könnte, gehört Dr. Mowaffak al-Rubaie, einem ehemaligen irakischen Sicherheitsberater. Weitere Bieter sollen kuwaitische Geschäftsleute und religiöse iranische Organisationen sein.
Über das „Todesseil“ berichten derzeit viele arabische und britische Medien berichten. Nach Angaben der in London ansässigen Webseite al-Araby al-Jadeed könnte der Strick bei einer Auktion für einen Millionenbetrag den Besitzer wechseln.
Das Seil gelangte in Besitz des ehemaligen irakischen Sicherheitsberaters al-Rubaie, nachdem er Hussein zum Galgen geführt hatte. Hussein wurde am 30. Dezember 2006 hingerichtet, nachdem ihn das irakische Sondertribunal wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen hatte.
Al-Rubai war Mitglied des irakischen Regierungsrates, nachdem Hussein 2003 abgesetzt wurde. Nach seinen Angaben befindet sich der Strick um den Hals einer Statue von Hussein, die in seinem Wohnzimmer im Norden Bagdads steht. Er wolle wohl mehr als die berichteten sechs Millionen Euro dafür und werde mit den potenziellen Käufern in Verhandlungen treten.




