(JNS) Im Juni warfen Teilnehmer einer Pride-Veranstaltung in San Francisco dem jüdischen kalifornischen demokratischen Senator Scott Wiener vor, er sei „schrecklich in Bezug auf Gaza“ gewesen und habe „in dem Moment aufgehört, queer zu sein, als du angefangen hast, Israel zu unterstützen“. Das geschah, obwohl der offen homosexuelle Politiker Israel selbst des „Völkermords“ beschuldigt hat.
Wenige Wochen später tötete ein islamistischer Angreifer bei einer Pride-Veranstaltung in Berlin eine Frau und verletzte 29 weitere Menschen. Die Behörden identifizierten den Täter als Abdul Ballout, einen deutschen Staatsbürger libanesischer Herkunft, der nach offiziellen Angaben versucht hatte, sich dem Islamischen Staat (ISIS) anzuschließen und in sozialen Medien Terrorpropaganda verbreitet hatte. Die Polizei erschoss Ballout.
Experten erklärten gegenüber JNS, dass sie seit dem Anschlag keine erkennbare Veränderung darin sehen, wie progressive LGBTQ-Aktivisten und -Organisationen die Bedrohung durch den Islamismus wahrnehmen.
„Vielleicht bei einzelnen Personen, aber öffentlich überhaupt nicht“, sagte Deborah Lipstadt, ehemalige Sondergesandte...
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