(JNS) Ein neuer strategischer Leitbericht von The Olam nutzt KI-gestützte Szenariomodelle, um die wirtschaftlichen Folgen einer saudi-israelischen Normalisierung über drei Zeithorizonte hinweg zu prognostizieren: 2029, 2034 und 2046. Die zentrale Erkenntnis: Eine Normalisierung zwischen Saudi-Arabien und Israel würde – sofern sie zustande kommt – bis 2046 zwischen 650 Milliarden und 1,3 Billionen US-Dollar an zusätzlicher kumulativer Wirtschaftstätigkeit im Nahen Osten auslösen. Acht Wirtschaftssektoren. Drei Zeithorizonte. Eine Billion Dollar.
Die Zahlen sind groß. Sie sind jedoch auch an ein politisches Abkommen gebunden, das bislang nicht erreicht wurde – und möglicherweise nicht in dem Zeitraum erreicht wird, den die Modellierung annimmt.
Für die amerikanisch-jüdische Politik- und Geschäftsgemeinschaft, die seit 2020 beobachtet, wie die Abraham-Abkommen die regionale Architektur verändert haben, bietet der Bericht etwas wirklich Nützliches – und etwas, das er bewusst nicht bietet. Er liefert eine strukturelle Einschätzung der Größenordnung des Potenzials, falls das Abkommen zustande kommt. Er liefert jedoch kein Datum dafür, wann – oder ob – das Abkommen zustande kommt.
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