Wochenlesung – בְּחֻקֹּתַי – Bechukotai – In meinen Satzungen; 3. Mose 26,3 – 27,34; Jeremia 15,19 – 17,14
Was bedeutet es für uns heute, im Land Israel zu leben, wenn die Bibel sagt: „Denn mir gehört das Land, und ihr seid Fremdlinge und Beisassen bei mir“? Gerade in einer Zeit von Krieg, Identitätskonflikten und existenziellen Entscheidungen stellt sich diese Frage mit neuer Schärfe. Zwischen dem berechtigten Anspruch, hier zu leben und zu bleiben, und der biblischen Mahnung, nicht absolut zu besitzen, entsteht ein Spannungsfeld, das nicht nur politisch, sondern zutiefst geistlich ist und uns zwingt zu klären, wer wir in diesem Land eigentlich sein wollen.
Ein paar „Gedanken zum Schabbat“. In den fünf Büchern Mose wird die Geschichte des Volkes Israel geschildert, von der Erschaffung der Welt bis zur Erlösung im Gelobten Land, das Gott Abraham verheißen hat. Diese fünf Bücher sind in Wochenlesungen eingeteilt. Vor 25 Jahren hat mein Schwiegervater Ludwig Schneider zu den 54 Wochenlesungen das Buch „Schlüssel zur Thora“ geschrieben. Ein messianischer Leidfaden quer durch die Thora. Die Thora hat 70 Gesichter,...
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Genau diese Aussage „Gaste, Fremdlinge“ stellte ebenso mir Fragen.
Im Hebräerbrief steht doch auch, dass an Jeshua Glaubende auf der,Erde Fremde sind und wie Abraham nach der ewigen Heimat suchen.
Letztlich gehört uns auch nicht unser Leben. Es ist von Gott gegeben.