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USAID-Aufsichtsbehörde findet Beweise für Verbindungen von vier weiteren UNRWA-Mitarbeitern zum 7. Oktober

Das Büro des Generalinspektors der US-Entwicklungsbehörde USAID teilte mit, dass die vier Personen, darunter drei Lehrer, ans US-Außenministerium gemeldet wurden – mit dem Ziel, sie von US-finanzierten Hilfsprogrammen auszuschließen.

Die ehemaligen Büros des UN-Palästinenserhilfswerks UNRWA in Jerusalem, 20. Januar 2026. Foto: Yonatan Sindel/Flash90.

(JNS) Das Büro des Generalinspektors der US-Entwicklungsbehörde USAID hat am Donnerstag erklärt, es habe Beweise identifiziert, die vier aktuelle oder ehemalige UNRWA-Mitarbeiter mit den von der Hamas angeführten Terroranschlägen vom 7. Oktober 2023 im im Süden Israels in Verbindung bringen.

Bei den Verdächtigen handelt es sich um drei Lehrer und einen Sozialarbeiter. Sie sollen an den Anschlägen beteiligt gewesen sein oder bei der Festhaltung von Geiseln mitgewirkt haben, die aus Israel nach Gaza verschleppt wurden.

„Diese Personen wurden ans US-Außenministerium gemeldet, um eine Suspendierung und/oder Ausschluss zu prüfen und sie so von einer Tätigkeit bei künftigen US-finanzierten Hilfsorganisationen auszuschließen“, erklärte die Behörde. JNS bat den UN-Generalsekretär und UNRWA um eine Stellungnahme.

Die Ankündigung folgt auf eine separate Maßnahme im Februar, als das Büro eine behördenweite, zehnjährigen Ausschluss gegen Hafez Mousa Mohammed Mousa verhängte – einen ehemaligen UNRWA-Schulleiter in Gaza. Ermittler stellten fest, dass Mousa, der als Hamas-Mitglied identifiziert wurde, am 7. Oktober die Kommunikation mit anderen mutmaßlichen Terroristen koordiniert hatte.

„Diese Maßnahme war der erste bekannte Ausschluss, die die USA gegen ein Mitglied einer UN-Hilfsorganisation wegen Terrorverdachts verhängt haben“, erklärte das Büro. UNRWA bestätigte gegenüber JNS, dass Mousa entlassen wurde.

Das Büro teilte weiter mit, dass seine laufenden Untersuchungen zu UNRWA bisher zur Meldung von sieben Personen wegen mutmaßlicher Beteiligung an den Angriffen vom 7. Oktober sowie von 14 weiteren wegen mutmaßlicher Hamas-Verbindungen geführt haben.

„Es bleibt unser oberstes Ziel sicherzustellen, dass US-finanzierte Hilfsgelder in Gaza nicht der Hamas oder anderen ausländischen Terrororganisationen zugutekommen“, erklärte die Behörde. „Dazu führen wir weitere Ermittlungen durch, um zu verhindern, dass Personen mit Terrorverdacht weiterhin bei Hilfsorganisationen in Gaza beschäftigt werden.“

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Patrick Callahan

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