Max (Mordechai) Zeligman und Asher Levitzki, zwei praktizierende Freimaurer und Geschäftsleute, betätigten sich professionell als Immobilienmakler. Anfang der 1930er Jahre verhandelten sie den Verkauf des 52 Dunam (5,2 Hektar) großen Grundstücks, welches „Abrahams Weinberg“ (bzw. Abraham’s Vineyard auf English und Kerem Avraham auf Hebräisch) genannt wurde. Das überaus wertvolle Areal im Westen Jerusalems war umgeben von sich rasch entwickelnden jüdischen Stadtvierteln, nämlich Mea Shearim (gegründet 1874), Mahane Yehuda (gegründet 1887), Rehavia (gegründet 1924) und Geula (gegründet 1926). Die beiden Unternehmer waren Partner in einer Anwaltskanzlei mit Büros in Jerusalem und Tel Aviv. Man fand eine gemeinsame Sprache mit Sir Leon Levison, dem Präsidenten der International Hebrew Christian Alliance (IHCA), der gleichfalls Freimaurer war, praktizierend in einer schottischen Loge.
Höchstwahrscheinlich spielten die freimaurerischen Verbindungen eine zentrale Rolle in der Beziehung zwischen dem Präsidenten der IHCA und den beiden jüdisch-palästinensischen Anwälten. Die Rechtsberatung der beiden in Immobilienfragen geschah nicht losgelöst von freimaurerischen Perspektiven und Interessen. (Die Freimaurerei innerhalb der IHCA,...
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