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MitgliederZwischen Waffenruhe und Ungewissheit: Neun Punkte zum Kriegsende mit dem Iran und Israels Enttäuschung

Israel-Heute-Korrespondent Itamar Eichner analysiert, warum die Waffenruhe mehr Fragen als Antworten hinterlässt und Israel trotz militärischer Erfolge strategisch enttäuscht zurückbleibt.

Iran
Israelische Raketenabwehrsysteme versuchen, iranische ballistische Raketen über Tel Aviv abzufangen. Foto: Abir Sultan/EPA

Während die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran in Kraft tritt, scheint sich der Rauch verzogen zu haben – doch der Nebel wird dichter. Das Abkommen ist noch nicht vollständig offengelegt, die Narrative prallen bereits aufeinander, und in Israel bleibt ein tiefes Gefühl der Enttäuschung zurück. Hier sind neun Punkte, die das Bild des Endes – oder vielleicht nur einer Pause – zeichnen.

1. Haben Israel und die USA den Krieg gewonnen? Die Kluft zwischen militärischem Erfolg und strategischem Scheitern.

Es besteht kein Zweifel: Die IDF und die USA haben Iran schwer getroffen – Dutzende Führungspersönlichkeiten wurden ausgeschaltet, darunter vor allem der Oberste Führer Ali Khamenei; ebenso wurden die Raketenfähigkeiten, militärische Produktionsanlagen und möglicherweise auch Teile des Atomprogramms getroffen.

Doch die eigentliche Frage ist nicht, was zerstört wurde – sondern was sich verändert hat. Die drei erklärten Hauptziele – das Atomprogramm zu stoppen, die Raketenbedrohung zu beseitigen und Bedingungen für einen Regimewechsel zu schaffen – wurden nicht vollständig erreicht.

Das Regime in Teheran besteht fort, der...

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Ein Kommentar zu “Zwischen Waffenruhe und Ungewissheit: Neun Punkte zum Kriegsende mit dem Iran und Israels Enttäuschung”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Die Zeit läuft weiter und das Regime im Iran weiß jetzt, dass sein Ende begonnen hat. Man konfrontiert diese Leute jetzt und das wird so bleiben.

    Es ist nicht das Ende aller Tage, sondern nur ein Wechsel der Akteure, denn jetzt ist es an den Iranern, sich vom ungeliebten Herrschaftssystem zu befreien. Sie werden damit diesmal erfolgreich sein, denn die Unordnung und Uneinigkeit im Regime ist sehr groß und wird noch zunehmen. Wenn der Waffenstillstand hält, werden die Iraner die Initiative übernehmen und ihre Interessen gegen die selbsternannte islamische Republik durchsetzen.

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