Am ersten Tag zog das Volk Israel aus Ägypten aus. Am siebten stand es am Schilfmeer, wo das Wunder der Teilung des Meeres geschah. Worin besteht der Unterschied zwischen diesen beiden Wundern? Beim Auszug aus Ägypten wurde Israel von den Begrenzungen der Natur befreit. Blut, Frösche, Läuse: Die zehn Plagen zeigten, wie die Ordnung der Welt selbst ins Wanken gerät, wenn Israel aus der Enge in die Freiheit tritt. Wenn Gott einen aus der Knechtschaft herausführt, scheint nichts mehr unmöglich zu sein.
Doch dann kommt der siebte Tag und das Meer. Ein scheinbar endloses Hindernis, eine Grenze ohne Ausweg. Und gerade dort wird offenbar: Auch dieses Meer kann sich öffnen. Nichts hält Israel auf, wenn es leben will. Nichts hält den Menschen auf, wenn er sich von seinen inneren Fesseln, seinen Ängsten und Schwierigkeiten befreien muss.
Wir befinden uns gerade in einer Zeit, in der wir einmal mehr erleben, dass der Weg zur Freiheit kein gerader ist. Auch heute steht Israel vor Herausforderungen, die wie ein Meer erscheinen, groß, bedrohlich, scheinbar unüberwindbar. Und doch zeigt die Geschichte: Nichts hält ein Volk auf, das leben will. Mit Gottes Hilfe ist alles möglich.
Deshalb ist diese Pessachwoche nicht nur Erinnerung, sie ist ein Aufruf. Ein Aufruf, Israel nicht nur zu beobachten, sondern zu verstehen und zu begleiten. Gerade jetzt braucht es Stimmen, die einordnen, berichten und Perspektiven geben.
Wir arbeiten täglich daran, die Geschichte Israels in die Welt zu tragen, mit Tiefe, Verantwortung und journalistischer Integrität. Wenn unsere Arbeit für Sie von Bedeutung ist, laden wir Sie ein, sie zu unterstützen. Was sind schon fünf Euro im Monat, ein Espresso, der in wenigen Minuten getrunken ist? Oder echte, bleibende Einblicke aus Israel, die einordnen und verstehen lassen, was wirklich geschieht? Immer mehr Menschen entscheiden sich genau dafür!
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Chag Pessach Sameach!




