Dieses Pessach fühlt sich nicht an wie andere Nächte. Der Tisch ist gedeckt. Die vertrauten Dinge sind da. Aber der Raum ist in diesem Jahr stiller. Plätze bleiben leer. Unsere Kinder sind im Krieg.
Und dennoch beginnen wir wie immer. „Dies ist das Brot unseres Elends …“ Die Worte sind bekannt, aber heute Abend liegen sie schwer. Wir befinden uns erneut an einem Ort, an dem Angst greifbar ist und die Zukunft ungewiss.
Wir erzählen unsere Geschichte als Erinnerung, doch heute Abend als Gegenwart. In diesem Jahr verstehen wir mehr davon, worum es in dieser Nacht geht. Die Tora gibt uns diese Nacht nicht, damit wir uns erinnern, was ihnen geschehen ist. Die Symbole auf unserem Tisch sind keine Erklärungen. Sie sind Anweisungen.
Pessach stellt eine schwierigere Frage als die, wie wir das überstehen werden. Es fragt, was für Menschen wir sein werden, wenn wir es überstanden haben.
Bittere Kräuter: Das Böse ist real
Die bitteren Kräuter werden nicht nur erklärt. Sie werden gegessen. Die Augen tränen. Der Geschmack bleibt. Das...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




