Abschreckung und die in Israel als „Rasenmähen“ bekannte Sicherheitspolitik – also regelmäßige, begrenzte Militärschläge zur Eindämmung terroristischer Bedrohungen – haben versagt. Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah an den Grenzen sitzen zu lassen und sie in regelmäßigen Abständen militärisch zurückzuschlagen, ist nicht länger tragbar. Es müsse echte, dauerhafte Konsequenzen für die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und die darauffolgenden Tage geben – und endlich eine Politik, die den Bewohnern der Grenzregionen echte Sicherheit bietet.
Das war die Botschaft, die Finanzminister Bezalel Smotrich und seine Partei Religiöser Zionismus am Dienstag vermittelten.
Im Libanon, so Smotrich, erfordere eine solche Politik die Eroberung des Südens des Landes und die Wiederherstellung einer von Israel kontrollierten Sicherheitszone.
Nach einer Parteisitzung erklärte Smotrich gegenüber Journalisten, der Krieg gegen die Hisbollah dürfe nicht mit einer weiteren temporären Runde von Luftangriffen enden, nicht mit einer weiteren internationalen Vereinbarung und auch nicht mit der Rückkehr zu der Illusion, Ruhe könne von Beirut, den Vereinten Nationen oder Wunschdenken garantiert werden. Sein Vorschlag war deutlich konkreter: Der Litani-Fluss, etwa 30 Kilometer...
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