Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums befanden sich zu Beginn der Operation etwa 37.000 Touristen im Land. Seitdem sind rund 16.000 von ihnen ausgereist, während etwa 2.500 trotz der Sicherheitslage neu eingereist sind. Derzeit halten sich noch rund 21.500 ausländische Besucher in Israel auf.
Die Situation wurde erschwert, weil Israels Luftraum zu Beginn des Konflikts zeitweise geschlossen wurde. Viele Touristen mussten deshalb alternative Wege nutzen, um das Land zu verlassen.
Ausreise über Ägypten und begrenzte Flüge
Während der Schließung des Luftraums organisierte das Tourismusministerium einen speziellen Transportdienst zum Grenzübergang Taba an der Grenze zu Ägypten. Hunderte Reisende nutzten diese Möglichkeit, um das Land auf dem Landweg zu verlassen.
Nachdem Israels Luftraum teilweise wieder geöffnet wurde, wurde dieser spezielle Transportservice eingestellt. Touristen können nun über begrenzte internationale Flüge ausreisen.
Trotz der angespannten Sicherheitslage reisen weiterhin einige Besucher nach Israel ein. Nach Angaben des Ministeriums sind seit Beginn der Operation etwa 2.500 Touristen neu ins Land gekommen.
Ministerium unterstützt auch Evakuierte
Parallel zur Betreuung der Touristen hilft das Tourismusministerium auch Israelis, deren Häuser durch iranische Raketen beschädigt wurden. Mehr als 2.300 Menschen wurden in Hotels im ganzen Land untergebracht, nachdem ihre Wohnungen unbewohnbar geworden waren.
Der Generaldirektor des Ministeriums, Michael Izhakov, besuchte mehrere dieser Hotels und sprach von einer komplexen nationalen Aufgabe. „Neben unserer Verantwortung, Bürgern zu helfen, deren Häuser beschädigt wurden, fühlen wir uns auch den Zehntausenden Touristen verpflichtet, die sich in dieser schwierigen Zeit in Israel aufhalten“, erklärte er.
Während der Krieg weiter andauert und immer wieder Raketenalarme ausgelöst werden, versucht die Regierung, sowohl die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten als auch ihre geordnete Ausreise zu ermöglichen, während sie gleichzeitig Unterkünfte für vertriebene Israelis bereitstellt.




