Ich arbeite in einer Holzwerkstatt. Vor kurzem wandte sich eine Dame an uns mit der Bitte, Gartenmöbel für sie zu bauen. „Wir möchten uns im Garten einen Platz zum Ausruhen gestalten, mit Bänken, einem Tisch, und ein paar Pflanzkästen.“
Als wir später das entsprechende Angebot ausarbeiteten, begann sich zu klären, dass nicht wir die Möbel bauen würden, sondern eine Gruppe junger Leute aus Israel und Deutschland. Meine Neugier war geweckt, und ich bat darum, vorbeikommen zu dürfen, um mir das einmal anzusehen. „Du bist herzlich willkommen. Wir sind das Leo-Baeck-Institut.“
DIE STIFTUNG
Was für ein Zufall, seit über zwanzig Jahren wohne ich nur ein Haus weiter. Das bescheidene Firmenschild habe ich im Vorbeigehen schon oft gesehen: „Leo-Baeck-Institut Jerusalem zur Erforschung der Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums.“ Benannt ist es nach dem Rabbiner Dr. Leo Baeck. Er war während der Zeit des Nazi-Regimes die führende Persönlichkeit des deutschen Judentums.
Im Jahr 2007 wurde von der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Staat...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




