Vor genau zwei Jahren, am Morgen des 7. Oktober 2023 brach die Hölle in Israel los. Rund 4000 Raketen wurden auf das Staatsgebiet abgefeuert. Über 5000 Hamas-Terroristen drangen ein, die meisten auf dem Landweg, einige aber auch aus der Luft und vom Meer. Sie überrannten Kibbuzim und Moshavim, erreichten Sderot, Netivot, Ofakim – und auch ein Musikfestival nahe dem Kibbuz Re’im, das in freier Natur stattfand. Tausende junge Menschen hatten die Nacht durchgetanzt. Als die ersten Raketen einschlugen, flüchteten viele panisch – mit ihren Autos, über Feldwege, durch das Chaos. Einige schafften es. Andere nicht.
Straße 232, die Todeslinie. Entlang der Route, die den Gazastreifen säumt, blieben zerstörte Fahrzeuge zurück. Durchlöchert von Kugeln, ausgebrannt, zerborsten. Erst nach zwei Wochen konnte die Armee die Strecke wieder freigeben. Die Wracks wurden auf ein Gelände beim Moschav Tekuma gebracht. Am Ende waren es 860 Fahrzeuge – jedes einzelne ein stummes Zeugnis von Panik, Mut, Hoffnung oder Verzweiflung.
DIE AUTOWAND
Freiwillige von ZAKA, Archäologen und Mitglieder der Vermissteneinheit „Etan“, gingen Wagen für Wagen durch – auf der Suche nach persönlichen Gegenständen,...
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