In Bat Yam wurde am 10. September mit einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für eine neue Strandpromenade gelegt, die künftig den Namen „Trump Promenade“ tragen soll. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nannte US-Präsident Donald Trump bei diesem Anlass „den besten Freund, den Israel je im Weißen Haus hatte“.
Netanjahu erinnerte daran, dass Trump mehrmals betont habe, wie wichtig Israels Küstenregionen seien. Besonders der südlich gelegene Gaza-Streifen solle, so Netanjahu in Anspielung auf die Worte des ehemaligen US-Präsidenten, ein Ort des Friedens, des Wohlstands und des guten Lebens sein – und nicht ein Ort des Terrors.
Bei der Zeremonie waren auch US-Botschafter Mike Huckabee, Bat Yams Bürgermeister Tzvika Brot und Mitglieder des Stadtrats anwesend. Netanjahu rief den Bürgermeister dazu auf, die Promenade offiziell nach Trump zu benennen.
In seiner Rede würdigte der Ministerpräsident mehrere Entscheidungen Trumps, die nach seiner Ansicht die Freundschaft zwischen Israel und den Vereinigten Staaten vertieft hätten: die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem und die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt, die Anerkennung der israelischen Souveränität über die Golanhöhen, den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran sowie die entschlossene Unterstützung Israels im Kampf gegen den Iran und die Hamas. Auch Trumps Einsatz für die Freilassung israelischer Geiseln wurde von Netanjahu hervorgehoben.
Die neue Promenade in Bat Yam ist Teil eines größeren Küstenentwicklungsplans, der die Attraktivität der Region steigern soll. Mit der Namensgebung will die Stadt zugleich ein politisches Signal setzen: Sie erinnert an einen amerikanischen Präsidenten, der in den Augen vieler Israelis historische Entscheidungen zugunsten des jüdischen Staates getroffen hat. Netanjahu nutzte die Zeremonie, um noch einmal zu betonen, dass diese Maßnahmen die Freundschaft zwischen Israel und den Vereinigten Staaten nachhaltig gestärkt haben.




