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Umfrage zeigt breite Zustimmung zur Einnahme von Gaza-Stadt

Der Krieg begann mit Schrecken, und die Öffentlichkeit hat kein Interesse daran, dass er mit halben Maßnahmen endet.

Israelische Soldaten operieren am nördlichen Stadtrand von Gaza-Stadt. Foto: IDF 

Während internationale Kommentatoren über den Krieg in Gaza die Hände ringen, sind sich die Israelis selbst im Klaren: Die Schlacht ist nicht vorbei, und sie muss gewonnen werden.

Eine neue Umfrage, die am Mittwochabend veröffentlicht wurde, zeigt, dass eine deutliche Mehrheit von 65 % der Israelis die Eroberung von Gaza-Stadt und der zentralen Flüchtlingslager unterstützt – Gebiete, die größtenteils noch unter der Kontrolle der Hamas stehen. 32 % sprachen sich dagegen aus. Nur 3 % gaben an, keine Meinung zu haben.

Die Erhebung wurde vom Direct Polls Institute durchgeführt und von Israels Sender i24 veröffentlicht. Am 3. September wurden dafür 513 Erwachsene mittels eines kombinierten digitalen Systems und eines Forschungspanels befragt. Der statistische Fehlerbereich liegt bei ±4,4 %.

Die Ergebnisse erscheinen vor dem Hintergrund einer hitzigen Debatte innerhalb der israelischen Führung. Politische Entscheidungsträger drängen auf die Durchführung von „Operation Gideons Streitwagen 2“, einem entscheidenden Manöver zur Einnahme der letzten Hamas-Hochburgen. Im Gegensatz dazu wurden hochrangige Verteidigungsbeamte – darunter Generalstabschef Generalleutnant Eyal Zamir – in den Medien mit der Haltung zitiert, zunächst ein teilweises Geiselabkommen abschließen zu wollen, bevor eine tiefere Offensive gebilligt wird.

Doch die Umfrage macht deutlich, wo die Öffentlichkeit steht: mit Entschlossenheit, den Auftrag zu vollenden. Für Israelis ist der 7. Oktober keine Erinnerung, die sich mit Diplomatie übertünchen ließe. Und wie US-Präsident Donald Trump glauben heute die meisten, dass die letzten 20 lebenden Geiseln nicht allein durch Verhandlungen befreit werden können.

Während Kritiker im Ausland den Krieg als Patt oder humanitäre Krise darstellen, wissen die Israelis es besser. Eine klare Mehrheit betrachtet die Einnahme von Gaza-Stadt nicht als Eskalation, sondern als notwendige Vollendung der Mission.

Die Israelis bleiben zwar in Fragen von Timing und Taktik gespalten, doch das Ziel ist unverkennbar: Die Hamas darf nicht bewaffnet und in Kontrolle des Gazastreifens zurückgelassen werden. Der Krieg begann mit Schrecken, und die Öffentlichkeit hat kein Interesse daran, dass er mit halben Maßnahmen endet.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Umfrage zeigt breite Zustimmung zur Einnahme von Gaza-Stadt”

  1. Roland Kunz sagt:

    Was meint ihr mit „der ehemalige US-Präsident Donald Trump“?

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