Während andere Staaten der Welt weitgehend unbehelligt bleiben, steht Israel immer wieder im Rampenlicht internationaler Kritik. Von der UNO bis zu europäischen Regierungen wird das jüdische Volk überproportional verurteilt – oft als politisches Werkzeug, um eigene Fehler zu verschleiern oder moralische Überlegenheit zu demonstrieren. Dr. Chen Kertcher, Experte für internationale Konflikte und Dozent am Fachbereich für Nahoststudien an der Universität Ariel, spricht von einer modernen Form der Heuchelei, die in der Bibel schon früh thematisiert wurde.
Kertcher erklärt, dass Israel gezielt an die Spitze der UNO-Kritikliste gesetzt werde, um Ausgewogenheit vorzutäuschen. Tatsächlich richten sich die meisten UNO-Angriffe gegen Länder des „Globalen Südens“ – afrikanische, asiatische und lateinamerikanische Staaten, die historisch benachteiligt sind. Israel bietet sich als bequemes Ziel an, nicht zuletzt vor dem Hintergrund steigender weltweiter Judenfeindlichkeit.
„Viele der Tausenden UNO-Mitarbeiter verbringen ihre Arbeitstage damit, Berichte zu schreiben, die Israel in ein schlechtes Licht rücken“, so Kertcher gegenüber C14. Oft solle dies andere westliche Staaten reinwaschen. Menschenrechts-, Gesundheits- oder Kinderschutzexperten behandelten Israel unverhältnismäßig hart im Vergleich zu anderen...
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