In den letzten zwei Jahren habe ich viel über Israels Öffentlichkeitsarbeit in der Welt nachgedacht. Und ehrlich gesagt: Sie ist nicht besonders lobenswert. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass es überhaupt keine Aufklärungsarbeit darüber gibt, was wir hier durchmachen. Israel ist einsam. Diese Einsamkeit ist kein historischer Zufall, sondern eine geistige Signatur, die sich durch die gesamte Geschichte Israels zieht. Auch heute, nach dem 7. Oktober 2023, erlebt Israel eine tiefe Form dieser Einsamkeit. Wenn Juden angegriffen werden, ist das Mitleid der Welt oft nur von kurzer Dauer. Die Solidarität wich schnell der Anklage, das Mitgefühl kalter Berechnung. In dieser Stunde der globalen Einsamkeit erinnert sich Israel an seine tiefste Quelle: den Bund mit Gott. Vielleicht ist es gerade diese Einsamkeit, die – wie bei Mose – nicht zur Verzweiflung führen muss, sondern zur göttlichen Nähe. Vielleicht ist die schwache Stimme Israels in der Welt kein Zeichen der Niederlage, sondern der Ruf an alle Menschen im Geiste Gottes, Teil der Mission zu werden – nicht für Israel, sondern mit Israel zu sprechen: in Wahrheit, in Glauben und in Verantwortung.
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Ja, Jahwe ist für Israel, wird sein auserwähltes Volk nicht aus seinen Augen lassen! Wir beten um Weisheit, Erkenntniss, Kraft und Mut im Namen Jahwes, auch gerade im Rahmen von Gebet für die Schweiz, da Gebete für Israel fest integriert sind. Am 21.07.25, beim Oberalpgebet auf 2050 m.ü.Meer ist das auserwählte Volk ein wochtiger Bestandteil! Auch in unserm Garten hängt die Israelfahne neben unserer CH Fahne. Shalom nach Israel. Psalm 29, 11.